Iga Swiatek und der unerwartet schnelle Entwicklungsschritt

Iga Swiatek hat das Jahr 2022 auf der WTA-Tour dominiert. Nun hat sich ihr Coach Tomasz Wiktorowski zur Entwicklung der 21-Jährigen geäußert.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 29.11.2022, 19:06 Uhr

Iga Swiatek war 2022 eine Klasse für sich
Iga Swiatek war 2022 eine Klasse für sich

Mit Iga Swiatek hat die WTA-Tour eine neue Dominatorin. Die Polin schloss die Saison 2022 mit mehr als 6000 Punkten Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin Ons Jabeur ab und holte in der abgelaufenen Spielzeit acht Titel. Darunter auch jene bei den French Open und US Open.

In einem Interviev mit sport.pl hat sich nun Swiateks Trainer Tomasz Wiktorowski zu den Leistungen seines Schützlings geäußert. Und dabei wenig überraschend fast ausschließlich positive Worte gefunden. "Ehrlich gesagt habe ich nicht damit gerechnet, dass sie Kleinigkeiten so schnell auf den Platz bringen kann", erklärte Wiktorowski und sprach dabei unter anderem von Korrekturen bei der Vorhand oder bei der Returnposition.

Wiktorowski macht Sierzputowski vergessen

Wiktorowski stieß erst vor rund zwölf Monaten zum Team Swiatek hinzu. Und machte den Abgang von Langzeitcoach Piotr Sierzputowski nahezu vergessen. "Aufgrund der Tatsache, dass schnell gute Ergebnisse kamen, war es für mich später auch einfacher. Wir haben Vertrauen aufgebaut und konnten auf dieser Grundlage vorankommen."

Es sind allerdings nicht die Erfolge per se, sondern vielmehr die erstaunlich schnelle Entwicklung, die Wiktorowski bei Swiatek überraschen. "Ich habe erwartet, dass Iga solche Ergebnisse erzielt. Ich wusste aber nicht, ob es mit mir oder dem nächsten Trainer sein würde", so der Pole, der zuvor acht Jahre lang mit Agnieszka Radwanska gearbeitet hatte.

Swiatek: Aggressiver und mental stabiler

Besonders zufrieden zeigte sich Wiktorowski damit, dass Swiatek nun aggressiver und mental stabiler agieren würde als noch vor wenigen Jahren. "Am glücklichsten macht mich, welche Iga Entscheidungen auf dem Platz getroffen und wie viel Verantwortung sie übernommen hat", führte der Pole aus.

Trotz der beeindruckenden Entwicklung seines Schützlings sieht Wiktorowski Swiatek noch nicht am Zenit angelangt. Die Weltranglistenerste müsse noch lernen, jederzeit für einen weiteren Ball bereit zu sein. Im Alter von 21 Jahren scheint dafür ja noch genügend Zeit.

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