WTA Indian Wells: Emma Raducanu - "Werde es als Lehre betrachten"

Für Emma Raducanu setzte es in Indian Wells beim ersten Auftritt seit dem sensationellen US-Open-Triumph eine bittere Erstrundenniederlage. Eine Niederlage, welche die erst 18-Jährige vielmehr als Lektion betrachten möchte. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 10.10.2021, 08:09 Uhr

Für Emma Raducanu war das Abenteuer Indian Wells 2021 von kurzer Dauer
Für Emma Raducanu war das Abenteuer Indian Wells 2021 von kurzer Dauer

Kaum eine Statistik illustriert die Tragweite des US-Open-Erfolgs von Emma Raducanu derart gut, wie diese: Nach ihrer Erstrundenniederlage in Indian Wells, einem deutlichen 2:6 und 4:6 gegen die Belarussin Aliaksandra Sasnovich, wartet die Britin nach wie vor auf ihren ersten Erfolg auf der WTA-Tour. Während es auf Grand-Slam-Ebene bekanntermaßen bereits zum ganz großen Coup gereicht hatte.

Dass es im ersten Spiel seit ihrem Triumph in Flushing Meadows einen solchen Dämpfer setzte, möchte die 18-Jährige im Anschluss an ihre Niederlage aber nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Alles sei Teil eines Lernprozesses, so die Lesart der Pressekonferenz Raducanus: "Ich bin noch neu auf dem Platz. Ich denke, die Erfahrung wird kommen, wenn ich jede Woche spiele und verschiedene Situationen erlebe", so die 18-Jährige. Sie wisse, die Geschehnisse am Platz werden ihr dabei helfen, zu lernen. "Ich werde es als Lehre betrachten, um in der Zukunft mehr Erfahrung zu haben." 

Raducanu übt sich in Geduld

Für die Britin, die aufgrund ihres Titelgewinns in New York City durchaus in die Rolle der Favoritin gerückt wurde, ist die Niederlage gegen Sasnovich indes keine große Überraschung, schließlich habe die Belarussin weitaus mehr Erfahrung auf der WTA-Tour: "Sie ist schon viel länger auf der Tour als ich und ist vielleicht schon hunderte Male in einen´m Satz mit 2:4 zurückgelegen, während ich noch nicht so oft hinten gelegen bin habe. Man darf nicht vergessen, dass dies erst mein drittes WTA-Turnier in dieser Saison ist, ich weiß, dass alles mit der Zeit kommen wird."

Trotz ihres jungen Alters betrachtete Raducanu ihre derzeitige Situation mit einem erfrischenden Weitblick. Sie wisse, dass diese Erfahrungen für ihre künftige Laufbahn enorm wichtig seien. Egal, ob Sieg oder Niederlage: "Jede Erfahrung, die mir in diesen ersten Monaten widerfährt, wird in der Zukunft gut sein, und es gibt Zeiten, in denen ich nicht recht glauben kann, dass ich wirklich hier bin. Komme, was wolle, ich werde dankbar sein, das sind Lektionen, die ich lernen muss, auch wenn es ein Leichtes ist, sich mit einem Ergebnis aufzuhalten und enttäuscht zu sein. Schließlich bin ich erst 18 Jahre alt."

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von Michael Rothschädl

Sonntag
10.10.2021, 14:40 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.10.2021, 08:09 Uhr