Juan Martin del Potro verzichtet auf Davis-Cup-Finale

Die argentinische Davis-Cup-Mannschaft muss beim Davis-Cup-Finalturnier in Madrid ohne Superstar Juan Martin del Potro auskommen. Das erklärte der Weltranglistenvierte am Rande des ATP-Turniers in Delray Beach.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 23.02.2019, 10:46 Uhr

Del Potro wird nicht am Davis-Cup-Finale in Madrid teilnehmen
© Getty Images
Juan Martin del Potro

Seit dem Finalerfolg über Kroatien im Jahr 2016 absolvierte del Potro keine einzige Begegnung mehr für die "Gauchos". In Zagreb hatte der "Turm von Tandil" mit zwei Einzelerfolgen maßgeblich zum ersten Davis-Cup-Triumph Argentiniens beigetragen. An seinem "Nein" zum Davis Cup ändert auch das neue Turnierformat nichts.

"Meine Position hat sich auch bei dem neuen Format nicht geändert. Ich habe schon vor zwei Jahren verkündet, dass ich nicht mehr spielen werde", gab del Potro gegenüber ESPN zu Protokoll. Erstmals wird in diesem Jahr ein einwöchiges Event der 18 besten Tennisnationen in Madrid über die Bühne gehen. Zunächst spielen die Teams in sechs Dreiergruppen, ehe es ab dem Viertelfinale im K.-o.-Modus um den Titel geht.

Meine Position hat sich auch bei dem neuen Format nicht geändert.

Juan Martin del Potro

"Derzeit überwiegen die negativen Meinungen über das neue Format. Ich denke, dass man damit noch etwas abwarten sollte, weil noch viel Zeit bis November vergeht. Durch die allumfassenden Änderungen wird es Zeit brauchen, um zu beurteilen, ob es gut oder schlecht war", will der US-Open-Sieger des Jahres 2009 dem neuen Davis Cup aber dennoch eine Chance geben.

Viele Topspieler fehlen in Madrid

Mit seiner Absage reiht sich der 30-Jährige in eine prominente Liste ein. Neben del Potro werden unter anderem auch Roger Federer, Stan Wawrinka, Dominic Thiem und Kevin Anderson (alle Nationen verpassten die Qualifikation) nicht am vom 18. bis 24. November stattfindenden Finalturnier teilnehmen.

Auch der Deutsche Alexander Zverev wird in der spanischen Hauptstadt aufgrund des späten Termins nicht am Start sein. Somit müssen sowohl Deutschland als auch Argentinien in der Gruppe C auf ihren Topspieler verzichten. Weiterer Gruppengegner der beiden Mannschaften ist Chile. Die Südamerikaner qualifizierten sich mit einem Erfolg über Österreich für das Turnier der 18 stärksten Tennisnationen.

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von Nikolaus Fink

Samstag
23.02.2019, 17:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.02.2019, 10:46 Uhr

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