„Für Dominic Thiem ist sehr vieles möglich – wenn nicht alles“

Der Babolat-Österreich-Chef im tennisnet.com-Videointerview übers erhoffte Zugpferd des französischen Sportartikel-Herstellers.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 03.04.2016, 20:07 Uhr

Michael Schwarz - Dominic Thiem

WerDominic Thiems Matches auf der ATP-Tour regelmäßig verfolgt, wird im Mai bei seiner Titelverteidigung in Nizza eine Veränderung feststellen. Österreichs Jungstar wird beim ATP-World-Tour-250-Sandplatzturnier in Frankreich (15. bis 21.5.) zum ersten Mal mit einem neu gestalteten Arbeitsgerät aufschlagen. Dem 22-Jährigen wurde die Ehre zuteil, seinen Schläger selbst mitzudesignen, als erst zweiter Babolat-Spieler nach dem 14-fachen Grand-Slam-SiegerRafael Nadal,wie am Freitag am Rande einer Pressekonferenz in Wien zu den Generali Open Kitzbühel offiziell bekannt wurde. „Es ist nur das Design für ein paar Monate“ – ehe dann das Muster für die nächsten Jahre eingeweiht werden soll, „aber ich finde es richtig, richtig schön, mir gefällt’s unglaublich gut“, frohlockte Thiem, als er das Racket vor zwei Tagen erstmals in Händen halten konnte. „Ich freue mich richtig darauf, wenn ich dann zum ersten Mal in einem Match damit spielen darf.“

Nur Worte des Lobes verlor Thiem über seine Zusammenarbeit mit seinem Racket-Ausrüster. „Mit Babolat funktioniert das extrem gut. Auch der Schläger, mit dem ich jetzt spiele, ist sehr, sehr gut auf mich hingeschneidert, die Firma arbeitet richtig gut für mich, sie haben echt einen Schläger hingekriegt, der perfekt zu mir passt und suchen auch nach neuen Verbesserungen – und das wahrscheinlich jeden Tag. Von dem her bin ich extrem glücklich, dass ich den Schritt letztes Jahr(von HEAD zu Babolat; Anmerkung)gemacht habe.“ All diese Komplimente kann Michael Schwarz nur zurückgeben. tennisnet.com hat den Babolat-Österreich-Geschäftsführer bei der Pressekonferenz zum Videointerview gebeten. Schwarz erklärte hierbei die Gründe für die Verpflichtung von Thiem und gab einen Einblick darin, worauf dieser bei seinem Schläger denn nun genau Einfluss nehmen könne. Und sprach außerdem über die Zukunftsperspektiven des jungen, rot-weiß-roten Himmelsstürmers. Schwarz machte dabei keinen Hehl daraus, dass – seiner Meinung nach – „für Thiem sehr vieles möglich ist – wenn nicht alles.“

von tennisnet.com

Sonntag
03.04.2016, 20:07 Uhr