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New York steht bereit für den Profi-Sport - aber auch für die US Open?

Die Optionen für eine Austragung der US Open Ende des Sommers 2020 in New York City werden weiterhin heftig diskutiert. Aus der Politik gibt es zumindest erste positive Signale in Richtung Profisport.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 19.05.2020, 13:21 Uhr

Kann Rafael Nadal 2020 seinen Titel bei den US Open verteidogen?
© GEPA Pictures
Kann Rafael Nadal 2020 seinen Titel bei den US Open verteidogen?

Neben Florida, Texas, erstaunlicherweise auch dem ansonsten sehr strikten Kalifornien könnte es ab Juni schon wieder Profisport im US-Bundesstaat New York geben. „New York State ist bereit und guten Willens, um mit professionellen Sport-Teams, die daran interessiert sind, Spiele sicher - also ohne Fans - auszutragen, zusammenzuarbeiten“, erklärte Gouverneur Andrew Cuomo am gestrigen Montag.

Als erste Adressaten galten dabei wohl die Teams der Major League Baseball (New York Yankees und New York Mets), die ihre Saison eigentlich schon Ende März hatten beginnen wollen. Und die New York Giants und New York Jets, die ab Anfang September in der National Football League zu werken gehen. In Sachen Basketball und Eishockey konnte sich New York in diesem Jahr nicht mit Ruhm bekleckern.

Indian Wells und Orlando als Ausweichorte?

Aus Sicht der Tennisfans stellt sich nun die Frage: Was bedeutet dies für die US Open, die knapp vor der NFL-Saison mit ihren Spielen des Hauptfeldes beginnen wollen? Die USTA spielt hinter den Kulissen während der letzten Wochen mehrere Szenarien durch: Eine örtliche Verlegung Ende des Sommers, auch eine zeitliche Verlegung in den November (wo ein Ortswechsel aufgrund der klimatischen Bedingungen dann ohnehin unausweichlich wäre). Als Ersatzorte kämen Orlando, Florida, oder Indian Wells, Kalifornien, in Betracht. Ob mit oder ohne Zuschauer, das wird sich weisen. Larry Ellison, der Besitzer des kombinierten ATP-WTA-Events in Indian Wells hat vor ein paar Tagen allerdings angemerkt, dass eine Veranstaltung vor leeren Rängen auf ihn wenig Charme entwickeln würde.

Das Billy Jean King National Tennis Center, das zu Beginn des Ausbruchs der Corona-Pandemie unter anderem als Not-Hospital hergehalten hatte, wird derzeit wieder in eine ausschließliche Tennisanlage umgewandelt. Wie sehr eine Veranstaltung ohne Fans die USTA treffen würde, hat das Forbes Magazine 2017 errechnet: Von den gesamten Einnahmen von 335 Millionen US Dollar stammten 36 Prozent (120 Millionen US Dollar) aus dem Verkauf Eintrittskarten und weitere neun Prozent (30 Millionen US Dollar) aus dem Catering und Merchandise-Verkauf vor Ort.

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Dienstag
19.05.2020, 13:19 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.05.2020, 13:21 Uhr

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