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Boris Becker kritisiert – „Es läuft zu viel Fußball“

Selbst der glühende Fußball-Anhänger Boris Becker findet es so langsam zu viel des Guten.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 23.08.2016, 20:36 Uhr

LONDON, ENGLAND - JULY 02: Boris Becker, the coach of Novak Djokovic of Serbia looks on as Novak Djokovic plays during the Men's Singles third round match against Sam Querrey of The United States on day six of the Wimbledon Lawn Tennis Championships...

Der dreimalige WimbledonsiegerBoris Beckerbeklagt die Fokussierung der Sportwelt auf den Fußball. „Man sollte auch anderen Sportarten den Raum geben, die es verdienen. Olympia hat das gezeigt. Es läuft meines Erachtens zu viel Fußball”, sagte der Trainer des Tennis-Weltranglisten-ErstenNovak Djokovic(Serbien) bei seiner Auszeichnung zur „Lichtgestalt des Jahres” durch den Express in Köln.

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro standen für den 48-Jährigen nicht die Sportler im Vordergrund. „Die Toilette im Dorf ging vielleicht jeden zweiten Tag. Das Wasser in der Dusche kam aus der Wand. Das Essen in der Mensa - erst war man begeistert, aber nach drei Tagen kann man es nicht mehr sehen”, sagte Becker,1992 Olympiasieger im Doppel mit Michael Stich.„Es geht um die Sportler, vielleicht sollte man das bei den nächsten Spielen mal berücksichtigen. Es geht nicht um die Sponsoren, es geht um die Sportler.”

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Dienstag
23.08.2016, 20:36 Uhr