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Keine epischen Matches mehr – ITF führt Tiebreak im Finalsatz ein

Ein Match wie das zwischen Roger Federer und Juan Martin del Potro wird es beim diesjährigen olympischen Tennisturnier nicht geben.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 08.04.2016, 09:22 Uhr

LONDON, ENGLAND - AUGUST 03: (L-R) Roger Federer of Switzerland is congratulated by Juan Martin Del Potro of Argentina after his 4-6, 7-6, 19-17 win in the Semifinal of Men's Singles Tennis on Day 7 of the London 2012 Olympic Games at Wimbledon on A...

Die International Tennis Federation (ITF) treibt ihre kleinen, aber feinen Reformpläne weiter voran. Nachdem in diesem Jahr bereits im Davis Cup der Tiebreak im fünften Satz eingeführt wurde, wird nun auch beim olympischen Tennisturnier in Rio de Janeiro nach neuen Regeln gespielt. So steht es in den veröffentlichten Regularien für Olympia. Dort heißt es, dass es auch im entscheidenden Satz einen Tiebreak geben wird, sollte es 6:6 stehen. In Rio de Janeiro finden alle Konkurrenzen über zwei Gewinnsätze statt. Die Ausnahme bildet das Finale der Herren, das im Best-of-five-Modus gespielt wird. In der Mixedkonkurrenz wird der dritte Durchgang im Match-Tiebreak ausgetragen.

Die olympischen Tennisturniere boten in der Vergangenheit einige epische Matches, die über die volle Distanz gingen – und weit darüber hinaus. So gewannRoger Federerim Jahr 2012 in Wimbledon im Halbfinale gegenJuan Martin del Potromit 19:17 im dritten Satz – nach 4:26 Stunden Spielzeit.Jo-Wilfried Tsongasetzte sich in der zweiten Runde gegenMilos Raonicmit 25:23 im dritten Satz durch. Fernando Gonzalez besiegte 2008 in Peking im Halbfinale James Blake mit 11:9 im finalen Durchgang, vier Jahre zuvor in Athen gewann der Chilene mit einem 16:14 im dritten Satz gegen Taylor Dent die Bronzemedaille.

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