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Russen hoffen trotz Suspendierung auf Maria Sharapova

Ob die wegen Dopings suspendierte fünfmalige Grand-Slam-Siegerin in Rio de Janeiro antreten darf, ist weiterhin unklar.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 13.04.2016, 10:38 Uhr

Die Teilnahme vonMaria Sharapovaam olympischen Tennisturnier in Rio de Janeiro bleibt für den russischen Verband trotz der Suspendierung der Olympia-Zweiten von 2012 ein Thema. „Wir hoffen sehr, dass Sharapova bei den Olympischen Spielen antreten darf“, erklärte Verbandspräsident Shamil Tarpischev nun in einem Statement. Sharapova ist derzeit suspendiert. Die 28 Jahre alte ehemalige Weltranglisten-Erste hat nach eigenen Angaben zehn Jahre lang ein Medikament genommen, das das seit Januar verbotene Mittel Meldonium enthält. Ein Termin für eine Anhörung beim Internationalen Tennis-Verband ist noch nicht bekannt.

Sharapova war bei den Australian Open positiv auf die verbotene Substanz getestet worden. Es handelt sich bei Meldonium um ein Herzmedikament, das auch die Regeneration verbessern soll. In den vergangenen Wochen wurde es bei zahlreichen weiteren Sportlern vor allem aus dem osteuropäischen Raum nachgewiesen. Sharapova droht eine mehrjährige Sperre. „Ich will meine Karriere nicht so beenden. Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme“, hatte die 28 Jahre alte Russin nach Bekanntwerden ihres positiven Doping-Tests betont.

von tennisnet.com

Mittwoch
13.04.2016, 10:38 Uhr