Rafael Nadal: "Habe nie jemanden nachgeahmt"

Rafael Nadal hat gegenüber der japanischen Plattform Number Web erklärt, welche Spieler ihn in seiner Jugend inspiriert haben. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 17.10.2021, 07:29 Uhr

Rafael Nadals Spielstil ist einzigartig
Rafael Nadals Spielstil ist einzigartig

Zurzeit ist vieles unklar bei Rafael Nadal. Der Mallorquiner, der seit seiner epischen Halbfinalniederlage in Roland Garros gegen Novak Djokovic lediglich zwei Matches bestritten hat, steht nach einer Fußverletzung zwar wieder am Court, will sich jedoch zur Stunde noch auf keinen exakten Zeitpunkt der Rückkehr auf die ATP-Tour festlegen.

Das mehrt natürlich auch jene Stimmen, die dem Spanier ein recht baldiges Ende seiner Laufbahn attestieren. Das zumeist ins Treffen geführte Argument: Die enorm verschleißende Spielanlage des Spaniers sei hauptverantwortlich dafür, dass der 35-Jährige nicht über lang auf Topniveau wird agieren können. Wenngleich ein Großteil dieser Stimmen bereits vor Jahren betonten, Nadal würde kaum eine derart lange Laufbahn bestreiten können, wie es der Mallorquiner nun bereits getan hat.

Nadal von Sampras und Agassi inspiriert

Seine Spielanlage indes, so Nadal, sei zwar ein Produkt derer vieler Spieler, zu denen der Spanier in seiner Jugend aufgesehen habe, an einem speziellen Spielertyp habe sich der Mallorquiner jedoch nicht orientiert: "Ich habe als Kind gerne trainiert, von morgens bis abends, aber ich habe nie jemanden nachgeahmt. Ich habe mir viele Spiele angesehen und einige davon in mein Spiel integriert, aber ich habe niemanden kopiert", erklärte der Weltranglistensechste gegenüber dem japanischen Portal Number Web. 

Insbesondere Andrew Agassi und Pete Sampras hätten es dem Spanier damals angetan: "Ich bin mit der Bewunderung für Sampras und Agassi aufgewachsen. Ich liebte es, ihre Duelle zu beobachten. Ich habe von Petes aggressivem Stil und Andres Kampfstil gelernt. Mein jetziger Trainer, Carlos Moyà, hat mich ebenfalls beeinflusst." 

Trotz der aktuellen körperlichen Beschwerden möchte der Weltranglistensechste nicht zu wirklich über ein mögliches Ende seiner Laufbahn nachdenken: "Ich versuche, nicht zu viel über mein Alter nachzudenken. An dem Tag, an dem ich mich geistig und körperlich nicht mehr frisch fühle, werde ich aufhören", so Nadal, der jedoch bereits durchaus konkrete Pläne hat, wie er denn seine Rente verbringen werde. Als Akadmiebetreiber nämlich. Mit dem Ziel, junge Talente zu fordern. Eine große Leidenschaft von Nadal, wie dieser betonte. 

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von Michael Rothschädl

Sonntag
17.10.2021, 11:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.10.2021, 07:29 Uhr

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