Schlag gegen die Wettmafia in Spanien

28 Tennisprofis sollen nach Ermittlungen von Europol und der Tennis Integrity Unit in Spielmanipulationen in großem Ausmaß verwickelt gewesen sein.

von tennisnet
zuletzt bearbeitet: 10.01.2019, 18:45 Uhr

Die im Dunkeln sieht man nicht
© Getty Images
Australian Open

Die spanische Polizei hat zu einem großen Schlag gegen Spielmanipulationen im Tennissport ausgeholt: 15 Personen wurden laut Europol verhaftet, gegen weitere 68 wird ermittelt. Darunter sollen 28 Spieler sein, die auf den unteren Ebenen des  professionellen Tennissports ihren Lebensunterhalt verdienen. Einer dieser Profis soll im vergangenen Jahr an den US open teilgenommen haben.

Es sollen mindestens 97 Matches manipuliert worden sein, so Europol weiter, die die Untersuchungen auf Initiative der Tennis Integrity Unit (TIU) aufgenommen hat.

Bei der Razzia in in Spanien seien neben 167.000.- Euro auch eine  Schusswaffe, mehr als 50 elektronische Geräte, Kreditkarten und fünf Luxusautos  beschlagnahmt worden.

„Die Verdächtigen haben professionelle Spieler bestochen, um bestimmte Ergebnisse zu garantieren, und die Identitäten von tausenden Bürgern benutzt, um auf abgesprochene Matches zu wetten“, ergänzte Europol.

von tennisnet

Donnerstag
10.01.2019, 19:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.01.2019, 18:45 Uhr