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Roger Federer sieht Novak Djokovic immer noch als Turnierfavoriten an

… auch wenn der „Maestro“ die jüngsten Leistungen von Herausforderer Andy Murray „unglaublich“ findet.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 25.08.2016, 09:57 Uhr

STUTTGART, GERMANY - JUNE 10: Roger Federer of Switzerland serves against Florian Mayer of Germany during the quarterfinals on day 7 of Mercedes Cup 2016 on June 10, 2016 in Stuttgart, Germany. (Photo by Daniel Kopatsch/Bongarts/Getty Images)

Für eine Pressekonferenz zum 2017 in Prag startenden Laver Cup istRoger Federernach New York gereist, ohne diesmal an den US Open teilnehmen zu können. Mit dem Eidgenossen und dem TschechenTomas Berdychfallen zwei Spitzenspieler fürs letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres aus. Besondersdas Fehlen des „Maestros“bedeutet, dass die Veranstaltung in Flushing Meadows in 2016 wohl zum Zweikampf zwischenNovak Djokovicund Andy Murray werden dürfte. Das sah auch der 35-jährige Schweizer so, als er im Zuge des Medientermins um seine Einschätzung der aktuellen Lage gebeten wurde.

Für Federer ist immer noch Djokovic als Gewinner von 2011 und 2015 oberster Sieganwärter, auch wenn Murray bei seinen letzten sieben Turnierstarts neben drei Finals vier Titel gewann,darunter Wimbledonundder zweite Olympiasieg in Rio de Janeiro. „Das hat meine Meinung, dass Novak der Favorit ist, nicht wirklich geändert, trotz einiger bitterer Niederlagen“, meinte der 17-fache „Major“-Champion. Denn: „Er hatin Toronto gewonnen. Er hat eine tolle Bilanz gegen Andy und ist ein großartiger Hartplatz-Spieler. Dies sieht man in Bedingungen wie hier und bei den Australian Open“, gab er zu bedenken.

Federer „sehr beeindruckt“ von Murray

Federer vermutete außerdem auch, „dass die Kuppel(das neue Dach im Arthur Ashe Stadium; Anmerkung)Novak ebenso helfen wird, da es dadurch noch mehr wie in Australien sein wird. Andy ist natürlich ein großartiger Spieler bei windigen Bedingungen, allerdings ist Novak das auch.“ Auch wenn für ihn also nach wie vor Djokovic jener Mann ist, den es zu schlagen gilt, zeigte sich „FedEx“ sehr angetan von Murrays jüngsten Leistungen. „Ich bin sehr beeindruckt von Andy gewesen, was er in diesem Sommer geleistet hat, ist unglaublich gewesen. Ich hoffe für ihn, dass er das aufrechterhalten kann. Ich denke, es werden sehr spannende US Open, und es wird wahrscheinlich ein tolles Wettrennen zwischen den beiden bis zum Saisonende“ – und 2017 dann vielleicht auch wieder mit Federer selbst.

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Donnerstag
25.08.2016, 09:57 Uhr