Vive la France - Die Lokalmatadoren trumpfen in Metz auf

Der Dienstag stand beim ATP-Tour-250-Turnier in Metz ganz im Zeichen der einheimischen Spieler. Gleich vier kamen eine Runde weiter.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 18.09.2019, 08:50 Uhr

Richard Gasquet war am Dienstag in Metz erfolgreich
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Richard Gasquet war am Dienstag in Metz erfolgreich

Metz ist traditionell ein guter Boden für die französischen Spieler: Von den letzten zehn Titeln gingen gleich acht an Lokalmatadoren, im vergangenen Jahr etwa gewann Gilles Simon im Finale gegen Matthias Bachinger. So weit ist die 2019er-Ausgabe noch nicht fortgeschritten, der Dienstag allerdings hat den einheimischen Fans viel Freude bereitet. Schließlich konnten sich vier Hoffnungsträger auf den nächsten Heimsieg für das Achtelfinale qualifizieren.

Einige mit Mühe: Richard Gasquet etwa, 2004 Finalist von Metz, hatte mit Marcel Granollers alle Hände voll zu tun, gewann mit 4:6, 7:6 (5) und 6:4. Jo-Wilfried Tsonga erwischte gegen Pablo Andujar einen Fehlstart, setzte sich aber dennoch mit 3:6, 6:1 und 6:2 durch. Gregoire Barrere, der mit einer Wildcard in das Turnier gekommen war, gewann gegen Hubert Hurkacz dagegen glatt mit 6:2, 6:2. Piere-Hugues Herbert schließlich besiegte Jan-Lennard Struff 7:6 (3), 6:3.

Die Chancen auf einen französischen Erfolg stehen also auch in diesem Jahr nicht schlecht, zumal Benoit Paire und Lucas Pouille als Nummern drei und vier in das Turnier gehen. Paire startet nach einem Freilos gegen Gasquet, Pouille eröffnet gegen Lorenzo Sonego, der am Dienstag den deutschen Qualifikanten Oscar Otte eliminierte. Titelfavorit allerdings ist ein Belgier: David Goffin führt die Setzliste an, gefolgt von Nikoloz Basilashvili.

Hier das Einzel-Tableau in Metz

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Mittwoch
18.09.2019, 09:50 Uhr
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