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Von wegen keine Trainingsbilder - Fognini, Shapovalov, Schwartzman und Co. in Aktion

Mehr als 70 Tennisprofis sind in Melbourne in strikter Quarantäne untergebracht. Der Rest traut sich schön langsam, ein paar Trainingseindrücke in die Welt zu schicken.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 21.01.2021, 08:38 Uhr

Fabio Fognini hat 2020 in Melbourne begeistert
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Fabio Fognini hat 2020 in Melbourne begeistert

Es hilft ja nix: Jene Tennisprofis, die von der Ausnahmegenehmigung hinsichtlich ihrer Quarantäne profitieren, nutzen die Freiheiten natürlich auch aus. Zwar hielten sich die SpielerInnen in den letzten Tagen mit kurzen Filmchen von den Trainings-Sessions noch zurück, mittlerweile lässt sich aber ein, wenn auch noch unscharfes, Bild darüber gewinnen, wie es in Melbourne zugeht (von der Elitegruppe in Adelaide war bis dato wenig zu sehen).

Denis Shapovalov etwa hat sich mit Karen Khachanov auf ein Packerl geschmissen. Eine interessante Kombination zweier Spieler, die bei Grand-Slam-Turnieren noch auf ihren Durchbruch warten. Shapovalov hatte bei den US Open im Herbst 2020 gute Chancen, ließ sich im Viertelfinale dann aber doch noch von Pablo Carreno Busta abkochen. Für Khachanov verlief die vergangene Saison eher mittelprächtig, der Russe schloss auf Position 20 der ATP-Weltrangliste ab.

Diego Schwartzman dagegen geht als Top-Ten-Mann in die Australian Open 2021. Der Argentinier kann dabei auf in Trainings-Woche eins auf den Champion von 2014 zurückgreifen: Stan Wawrinka, der den Glauben an ein letztes großes Hurrah noch nicht verloren hat. Und der in Absenz von Roger Federer die Schweizer Farben als Solist vertritt.

Félix Auger-Aliassime ist seit ein paar Tagen in neuen Kleidern unterwegs, der Kanadier hat sich, wie schon in früheren Zeiten, der adidas-Familie angeschlossen. Die Spielfreude ist bei Félix auch im Training offensichtlich, in der mit dem ATP Cup so richtig beginnenden Saison 2021 soll endlich der erste Turniersieg her.

Fabio Fognini scheint in Sachen Trainingsplatz noch nicht bei den ganz Großen angekommen zu sein. Die Laune stimmt dennoch. 2020 hatte Fabio in Melbourne begeistert, nach zwei Fünf-Satz-Dramen gegen Reilly Opelka und Jordan Thompson in Runde eins und zwei war dem mittlerweile 33-jährigen im Achtelfinale gegen Tennys Sandgren dann die Luft ausgegangen.

Auch Petra Kvitova hat schon Grüße aus einem Stadion geschickt, die Tschechin nimmt den nächsten Anlauf in Richtung ihres dritten Major-Titels. 2019 war sie knapp dran, scheiterte in Melbourne aber im Endspiel an Naomi Osaka. Die der oben erwähnten Elite-Gruppe in Melbourne angehört. Und sich immerhin mit einigen Kunstschüssen aus dem Hotelzimmer gemeldet hat.

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Donnerstag
21.01.2021, 14:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.01.2021, 08:38 Uhr