Auch Wimbledon zieht die Anti-Doping-Schrauben an

Beim traditionsreichsten Grand-Slam-Turnier wird 2016 noch strenger getestet.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.05.2016, 10:04 Uhr

Wimbledon Feature, Wimbledon Dekoration an der Untergrund Station, U-Bahn, Tennis - Wimbledon 2015 - Grand Slam ITF / ATP / WTA - AELTC - London - - Great Britain - 5 July 2015.

450 Bluttests, so berichtete die englische Tageszeitung „Daily Mail“ vor einigen Wochen, seien bei den diesjährigen Australian Open erhoben worden. Jeder Teilnehmer der Einzelkonkurrenzen wäre in Melbourne mindestens einmal zum Test gebeten worden, eine Maßnahme, die in dieser Form bis dato im Welttennis noch nicht ergriffen worden war. Und in Zeiten, da Maria Sharapova, die wohl bekannteste Spielerin der Welt, dabei ertappt wurde, ein seit Beginn des Jahres verbotenes Mittel auch nach dem 1. Januar eingenommen zu haben, tut der „weiße“ Sport auch gut daran, dieses Image nicht nur auf die traditionelle Kleiderordnung zu beziehen.

In einer Presseaussendung haben nun auch die Veranstalter des dritten Grand-Slam-Turniers des Jahres bekanntgegeben, dass den Profis für Wimbledon 2016 neue, strengere Kontrollmaßnahmen ins Haus stehen. Gegenüber der Agentur Reuters verlautbarte der „All England Lawn Tennis Club“, dass „zusätzliche Anti-Doping-Maßnahmen für ‚The Championships’ ergriffen werden“. Konkreter wird die Mitteilung nicht, „die Einzelheiten müssen vertraulich bleiben“. Bei LokalmatadorAndy Murraywird dieser Kurs sicherlich Zustimmung finden, der Schotte begrüßte dieser Tage auch die Ankündigung von Rafael Nadal, Dopingstests veröffentlichen zu wollen.

von tennisnet.com

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02.05.2016, 10:04 Uhr