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„Du bist der dreckigste Typ“ – Feliciano Lopez wütet gegen Fognini-Coach

Anstatt sich über seinen Sieg nach 0:2-Satzrückstand zu freuen, stutzte Feliciano Lopez lieber Jose Perlas, den Trainer von Fabio Fognini, zurecht.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.07.2016, 08:58 Uhr

LONDON, ENGLAND - JUNE 28: Feliciano Lopez of Spain plays a backhand during the Men's Singles first round match against Rajeev Ram of The United States on day two of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet ...

Eigentlich hätte sichFeliciano Lopezfreuen sollen. Der an 22 gesetzte Spanier zog bei seinem Lieblings-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ein weiteres Mal in die dritte Runde ein, indem erFabio Fognininach 0:2-Satzrückstand 3:6, 6:7 (5), 6:3, 6:3, 6:3 besiegen konnte. Nachdem er seinen Sieg fixierte, freute sich Lopez allerdings nicht, sondern machte eine Geste in Richtung der Box von Fognini. Nach dem Handshake mit dem Italiener wütete der 34-Jährige in Richtung Jose Perlas, dem Trainer von Fognini. „Du bist der dreckigste Typ, den ich in 20 Jahren jemals gesehen habe. Das ist mir in 20 Jahren noch nie passiert, dass ein Trainer meines Gegners mich während des Matches beleidigt. Du kannst das nicht tun, das ist armselig.“ Stuhlschiedsrichter Carlos Bernardes versuchte, den aufgebrachten Lopez zu beruhigen.

„Ich war so angepisst”

Der Spanier gab in der Pressekonferenz an, was angeblich passiert ist. „Es ist nichts zwischen Fabio und mir. Es ist so, dass sein Trainer urplötzlich, als ich den dritten Satz gewonnen habe, mir etwas sehr Unverschämtes in Spanisch gesagt hat. Ich weiß nicht warum. Und wie ich ihm bereits gesagt habe, ist das mir in 20 Jahren noch nie passiert, dass mich der Trainer meines Gegners beleidigt. Niemals in meinem Leben. Daher weiß ich nicht warum. Und dann habe ich Fabio gesagt, dass dies nicht möglich sein sollte. ‚Was stimmt nicht mit deinem Trainer, dass er sich urplötzlich so verhält?’ Weil zwischen Fabio und mir nichts passiert ist.“

Lopez gab an, dass seine Wut auf Perlas, der früher Carlos Moya trainiert hatte, ihn zum Sieg angestachelt habe. „Ich war sehr enttäuscht und ich war so angepisst. Ich glaube, dass mich diese Sache sehr motiviert hat, um zurückzukommen, weil ich so angepisst und voller Energie war.“ Fognini wollte auf der Pressekonferenz über den Vorfall nicht sprechen.Einen Tag zuvor war Viktor Troicki völlig durchgedreht, als er den Schiedsrichter Damiano Torella nach seiner Fünfsatzniederlage als „Idioten“ und „schlechtesten Schiedsrichter aller Zeiten“ beschimpfte.

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