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Wegen Terrorangst – Wimbledon wird zum Hochsicherheitstrakt

Auch beim Rasen-Grand-Slam-Klassiker in London werden die Sicherheitsmaßnahmen massiv verstärkt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 22.06.2016, 08:43 Uhr

Polizeispürhunde

Aus Angst vor Terroranschlägen wird beim am Montag beginnenden Rasenturnier in Wimbledon (bis 10. Juli) so viel Sicherheitspersonal wie noch nie zuvor patrouillieren. „Wir haben die Anzahl der bewaffneten Beamten dem Grad der Bedrohung angepasst“, sagte ein Sprecher des berühmtesten Tennisturniers der Welt der Tageszeitung „The Times“ und meinte: „Wir haben mit der zuständigen Polizei und anderen Behörden die Pläne entwickelt.“

Während der zwei Turnierwochen werden im All England Lawn Tennis and Croquet Club an der Londoner Church Road insgesamt rund 500.000 Besucher erwartet. Auch private Sicherheitsdienste sind eingebunden. Bereits bei den French Open Ende Mai hatte es wegen der Terroranschläge von Paris im November 2015 strikte Kontrollen und Vorkehrungen gegeben. Rund um die Anlage Roland Garros war ein Sicherheitsriegel gezogen worden. Nicht autorisierte Fahrzeuge hatten sich dem Gelände am Bois de Boulogne nicht nähern dürfen und waren weiträumig umgeleitet worden.

Motorradfahrer wurden darauf hingewiesen, ihre Helme frühzeitig abzunehmen. Zuschauer sowie Journalisten und Mitarbeiter der French Open mussten sich an den Eingängen unter anderem Leibesvisitationen unterziehen und bis zu drei Checkpoints passieren. Hochmoderne Schleusen mit eingebauten Detektoren wie an Flughäfen hatte es allerdings nicht gegeben.

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