Caroline Wozniacki – Die Sache mit dem Marathon

Der Vater der Dänin hat für sich den Grund für Carolines Verletzungen gefunden.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.08.2016, 14:20 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 05: Caroline Wozniacki of Denmark carries the flag during the Opening Ceremony of the Rio 2016 Olympic Games at Maracana Stadium on August 5, 2016 in Rio de Janeiro, Brazil. (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Bei allem Respekt gegenüberRafael NadalundAndy Murray: Vor die Wahl gestellt, der Fahne Großbritanniens oder jener Spaniens zu folgen, hätten sich die meisten Tennisfans für Dänemark entschieden.Caroline Wozniacki, Trägerin des edlen Tuchs für die skandinavische Equipe, gilt nicht umsonst als eine der nettesten Damen auf der Tour. Und musste, ebenso wie Nadal, lange um ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 fürchten. Denn der Körper der ehemaligen Nummer eins der Welt funktioniert nicht mehr so, wie sich die Dänin dies vorstellt.

Oder ihr Vater Piotr, der während der gesamten Karriere seiner Tochter nicht von Carolines Seite gewichen ist, sich nur für kürzere Episoden kurz aus absolut vorderster Front zurückgezogen hat. Vater Wozniacki also hat eine Erklärung für die gravierenden Probleme der 23-fachen Siegerin auf der WTA-Tour, die in der aktuellen Weltrangliste nur noch an Position 54 geführt wird. „Ich glaube, es war ein Fehler, wenn wir nun darauf zurückblicken“, erklärte Piotr Wozniacki gegenüber der Website DR.dk. Mit „es“ nimmt der gebürtige Pole Bezug auf den Start seiner Tochter beim New-York-Marathon 2014.

Mehr als ein Jahrzehnt dabei

Um dann gleich wieder zurück zu rudern. „Ganz allgemein kann man aber vielleicht doch nicht sagen, dass es ein Fehler war, weil es Caroline wirklich am Herzen gelegen hat. Sie hat einigen jungen Menschen geholfen, Geld zu sammeln, damit sie davon träumen können, ihr Land zu repräsentieren.“ Caroline Wozniacki selbst hat eine profanere Erklärung: „Ich glaube nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen der Verletzung und dem Marathon gibt. Es hat etwas damit zu tun, dass ich jetzt elf Jahre auf der Tour spiele.“ Und nach so einer langen Zeit sei es ganz normal, dass der Körper eine Pause braucht.

von tennisnet.com

Sonntag
07.08.2016, 14:20 Uhr