Garbine Muguruza glaubt nicht an Wunder

Die Nummer 4 der Welt erklärt sich und ihr Spiel in einem neuen Werbespot.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.04.2016, 09:05 Uhr

KEY BISCAYNE, FL - MARCH 28: Garbine Muguruza of Spain plays a match against Victoria Azarenka of Belarus during Day 8 of the Miami Open presented by Itau at Crandon Park Tennis Center on March 28, 2016 in Key Biscayne, Florida. (Photo by Mike Ehrm...

Es ist natürlich davon auszugehen, dass die weisen Worte, dieGarbine Muguruzaim neuen TV-Spot ihres Ausrüsters zum Besten gibt, das Produkt eines mindestens mehrwöchigen Kreativ-Prozesses der besten Werbe-Texter des Erdballs sind, erdacht, verworfen, wieder hervorgeholt, verfeinert und schließlich in der Nachbearbeitung noch einmal komplett anders gemacht. Dennoch: Wer Muguruzas Match gegenVictoria Azarenkavor ein paar Tagen in Miami bezeugt hat, mag der Spanierin in diesem Punkt auf keinen Fall widersprechen: „Ich versuche immer, mir den Sieg selbst zu holen. Und warte nicht darauf, dass meine Gegnerin ihn mir schenkt.“

Tatsächlich zeichnet sich das Spiel der in Venezuela geborenen Muguruza auch dadurch aus, dass sie im Gegensatz zu den meisten Spielerinnen auf der WTA-Tour ihren mächtigen Grundschlägen auch ans Netz folgt. „Das ist mein Spiel“, lassen die Werbefachkräfte die 22-Jährige wahrheitsgemäß sagen. „Ich versuche so gefährlich wie möglich zu sein.“ Sonst erreiche man Nichts, Wunder habe sie noch nicht gesehen. Und obwohl sich im Tennisjahr 2016 der große Erfolg noch nicht eingestellt hat, darf man Muguruza spätestens in Roland Garros zutrauen, dass sie ihre Gefährlichkeit nach ihrem Einzug ins letztjährige Wimbledon-Finale in das nächste spektakuläre Ergebnis bei einem Grand-Slam-Turnier ummünzt. Was wirklich nicht als Wunder zu bewerten wäre.

von tennisnet.com

Samstag
02.04.2016, 09:05 Uhr