„Garbine Muguruza ist so viel besser als viele andere Spielerinnen“

Lindsay Davenport schwärmt von den spanischen Roland-Garros-Siegerin.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 10.07.2016, 18:05 Uhr

LONDON, ENGLAND - JUNE 27: Gabrine Muguruza of Spain reacts during the Ladies Singles first round match against Camila Giorgi of Italy on day one of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club on June 27th...

Bei günstigem Turnierverlauf, also frühem Ausscheiden von Serena Williams und eigenem Sieg an der Church Road, hätte Angelique Kerber erstmals den Thron des Tennis-Weltreichs erklimmen können. Die nunmehr 22-fache Grand-Slam-Siegerin aus den USA hat die Hackordnung vorerst zementiert, für Kerber werden sich im Laufe des Tennisjahres 2016 noch weitere Chancen zur Erstbesteigung der Nummer-eins-Position ergeben. Geht es nach Lindsay Davenport, dann sollte sich die Deutsche damit aber beeilen.

Denn als nächste potenzielle Dominatorin hat Davenport die French-Open-SiegerinGarbine Muguruzaausgemacht, wie sie dieser Tage gegenüber dem Portal „sport360.com” erklärte. „Sie ist um so viel besser als so viele andere Spielerinnen“, erklärte die dreifache Major-Siegerin (US Open 1998, Wimbledon 1999, Australian Open 2000) aus den USA. „Mein Gefühl ist, dass sie, wenn sie disziplinierter wird, jede Woche oder zumindest sehr viele Matches gewinnen sollte.“

Mentale Fragezeichen

In Wimbledon war Muguruza in Runde zwei an Jana Cepelova gescheitert, für Davenport nur ein kleines Schlagloch auf dem Weg ganz nach oben. „Meiner Meinung nach ist sie viel zu gut in einem 52-Wochen-Jahr, dass sie einmal sieben, acht Turniere hintereinander nicht über die zweite Runde hinauskommt.“ Das einzige, das die Spanierin stoppen könne, sei mental bedingt. „Die Fragezeichen sehe ich in ihrem Kopf. In Paris hat sie diese beiseite geschoben.“

von tennisnet.com

Sonntag
10.07.2016, 18:05 Uhr