Monica Puig sucht ihren Fokus

Die Olympiasiegerin von Rio hätte ihren Erfolg zudem gerne ausführlicher genossen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.09.2016, 09:12 Uhr

WUHAN, CHINA - SEPTEMBER 25: Monica Puig of Puerto Rico reacts during the match against Roberta Vinci of Italy on Day 1 of 2016 Dongfeng Motor Wuhan Open at Optics Valley International Tennis Center on September 25, 2016 in Wuhan, China. (Photo by ...

Die letzten Woche waren fürMonica Puiggroßartig - und gleichzeitig ungemein schwierig. Die Olympiasiegerin aus Puerto Rico hat nach den glanzvollen Tagen von Rio de Janeiro ihren spielerischen Rhythmus verloren, auch wenn in der vergangenen Woche immerhin ein Viertelfinale in Tokio für Puig, die morgen ihren 23. Geburtstag feiern wird, zu Buche steht. Apropos Feiern: Davon hätte die Goldmedaillen-Gewinnerin gerne mehr erlebt, wie sie nach ihrem Ausscheiden in Wuhan gegenRoberta Vincizu Protokoll gab.

„Ich bin daran nicht gewöhnt, etwas Großes zu gewinnen und dann sofort wieder weiterzumachen“, erklärte Puig. „Ich hätte so gerne gefeiert und meinem Körper ein wenig Auszeit gegönnt, um alles zu verarbeiten, was passiert ist.“ Tatsächlich aber folgte auch Puig dem Takt der WTA-Tour, stand bei den US Open in der ersten Runde gegen die Chinesin Sasai Zheng auf verlorenem Posten. „Es ist schwierig, wenn man sich auf andere Dinge, andere Turnier fokussieren muss - und jedermann bringt einen zurück auf Olympia.“

Die Nummer 1 als Vorbild

Ein Vorbild versucht sich Monica Puig beiAngelique Kerberzu nehmen, die sie im Finalmatch von Rio in drei Sätzen besiegt hatte. „Ich wette, dass es anderen Spielerinnen genau gleich ergangen ist: zu Bett zu gehen und darüber nachzudenken, was gerade passiert ist, dass man ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat. Für Kerber ist es jetzt wahrscheinlich anders, wo sie schon zwei gewonnen und so viele Erfolge gefeiert hat. Vielleicht hat sie sich daran gewöhnt.“

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Montag
26.09.2016, 09:12 Uhr