„New Balls, please!“ – Angelique Kerber hat darauf keine Lust

Die Weltranglisten-Erste wünscht sich einen „Einheitsball“ und ist das ständige Wechseln der Filzkugeln leid.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.10.2016, 14:06 Uhr

BEIJING, CHINA - OCTOBER 06: Angelique Kerber of Germany leaves the court after lost Elina Svitolina of Ukraine during the Women's singles third round match on day six of the 2016 China Open at the China National Tennis Centre on October 6, 2016 i...

Das strahlende Siegerlächeln istAngelique Kerberauf der China-Tour etwas abhanden gekommen. Die schmerzhaften Achtelfinal-Niederlagen in Wuhan und Peking hatten bei der Nummer eins Spuren hinterlassen, vor allem körperliche.Der bandagierte rechte Oberschenkel habe so sehr geschmerzt, dass sich die 28-Jährige gegen die Ukrainerin Elina Svitolina „nicht gut bewegen konnte“.Neben ihrem verletzten Bein sorgte sich Kerber auch um einen weiteren Schmerzverusacher, wie sie in der chinesischen Hauptstadt erzählte: „Wir können nicht jede Woche mit neuen Bällen spielen, für die Schulter ist das nicht gut.“ Der sogenannte Einheitsball wurde deshalb bereits mehrfach gefordert, unter anderem vonAndy MurrayundRafael Nadal. Die US-Open-Siegerin sieht das genauso: „Vielleicht können wir zwischen zwei Bällen wechseln, mehr aber auch nicht.“

Dass sie derzeit ohnehin nicht mehr in der besten physischen Verfassung ist, gab Kerber unumwunden zu: „Natürlich bin ich müde, es ist das Ende der Saison. Es sind allerdings nur noch wenige Matches zu spielen. Nach Singapur(den WTA Finals; Anmerkung)mache ich Ferien, das habe ich schon im Hinterkopf.“ Im April des kommenden Jahres könnte die Kielerin dann auch wieder aufMaria Sharapovatreffen.Die Doping-Sperre der 29-jährigen Russin wurde auf 15 Monate verkürzt, sodass sie viereinhalb Wochen vor Beginn der French Open spielberechtigt sein wird. Das Thema interessiere sie aber nur am Rande, bemerkte die Norddeutsche: „Ob der Tennissport Maria vermisst?: ,Ich weiß nicht, jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Sie muss das bewältigen. Ich denke nicht darüber nach, da es ihre Sache ist.’“

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Freitag
07.10.2016, 14:06 Uhr