„Santina” nur noch bis Ende 2016?

Die gemeinsame Zukunft des Nummer-eins-Doppelpaares der Welt ist keineswegs gesichert.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.07.2016, 21:00 Uhr

EASTBOURNE, ENGLAND - JUNE 23: Martina Hingis of Switzerland and Sania Mirza of India hold a road to Singapore sign on day five of the WTA Aegon International at Devonshire Park on June 23, 2016 in Eastbourne, England. (Photo by Steve Bardens/Getty I...

Einen Ausrutscher darf man dem weltbesten Doppel immer zugestehen: Die Achtelfinal-Niederlage vonSania MirzaundMartina Hingis,gemeinhin gerne als „Santina“ zusammengefasst, gegen Katerina Siniakova und Barbora Krejcikova in Roland Garros war als eine der größeren Überraschungen des Tennisjahres 2016 zu werten. Vor allem auch wegen der Deutlichkeit war die indisch-schweizerische Paarung doch mit 2:6 und 3:6 untergegangen.

In Wimbledon haben es die Favoritinnen nun allerdings auch nur bis ins Viertelfinale geschafft, diesmal waren die später im Finale den Williams-Schwestern unterlegenen Timea Babos und Yaroslava Shvedova zu stark für Hingis und Mirza. Letztere nahm nach dem Ausscheiden an der Church Road zum Turnierverlauf Stellung. „Wir waren wahrscheinlich nicht in bester Verfassung“, erklärte die Inderin. „Und das Match-up war auf diesem Untergrund wohl auch nicht ideal.“

Kein längerfristiger Plan

Inwieweit sich der neuerliche Misserfolg, noch dazu als Titelverteidigerinnen, auf die Zukunft des Paares auswirken wird, darüber wollte Sania Mirza nicht spekulieren. „Wir planen nicht zu weit in die Zukunft, weil wir nicht einmal wissen, was wir in der nächsten Woche machen. Unser Leben funktioniert einfach so. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder zurückkomme, wenn ich gesund und fit bin.“

Im besten Fall an der Seite von Martina Hingis. Mit der ehemaligen Nummer eins der WTA-Einzel-Weltrangliste ist die Spielgemeinschaft auf jeden Fall bis zum Ende der laufenden Saison vereinbart, geht es nach Sania Mirza, dann im Duett mit Hingis. Aber dazu könne sie im Moment keine definitive Auskunft geben. Schließlich ist 2017 viel weiter weg als die kommende Woche.

von tennisnet.com

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09.07.2016, 21:00 Uhr