Serenas Spiel mit der Angst

Garbine Muguruza wählt einen anderen Ansatz als die Branchenprima.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 19.08.2016, 06:54 Uhr

MASON, OH - AUGUST 15: Garbiñe Muguruza of Spain talks to the media during day 3 of the Western & Southern Open at the Lindner Family Tennis Center on August 15, 2016 in Mason, Ohio. (Photo by Andy Lyons/Getty Images)

Der Tennis-Sommer 2016 hat es bis dato nicht besonders gut gemeint mitGarbine Muguruza. Nach ihrem Triumph bei den French Open durchschreitet die Spanierin gerade ein kleines sportliches Tal. Vor Beginn des WTA-Premier-5-Events in Cincinnati standen lediglich drei Siegen seit Paris ebenso viele Niederlagen gegenüber, besonders schmerzlich wohl jene bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gegen die spätere Goldmedaillen-GewinnerinMonica Puig: 1:6, 1:6, das genügt niemandes Ansprüchen, schon gar nicht jenen der Nummer drei der Welt.

Edelmetall im Damendoppel war ebenfalls außer Reichweite, eine große Chance im gemischten Wettbewerb an der Seite vonRafael Nadalging Muguruza aufgrund des durch Regen verdichteten Spielplans verloren. Was sie aber nicht weiter schwer nimmt, wie sie gegenüber der „Vogue“ erläuterte. „Es war keine Enttäuschung, weil ich wusste, dass es passieren kann. Wenn man drei Wettbewerbe in einer Woche spielt, kann alles passieren, etwa bei Nadal etwas mit seinem Handgelenk. Das muss man immer mit einkalkulieren.“

Verschiedene Wege zum Erfolg

Eine andere Dame, die unverrichteter Dinge aus Rio abgereist ist, hat Muguruza eigenen Angaben nach durchschaut:Serena Williams, im Einzel vonElina Svitolinageschlagen, im Doppel mit Schwester Venus ebenfalls früh gescheitert. „Im Wettkampf ist bei ihr alles darauf ausgerichtet, dem Gegner Angst einzujagen. Sie verwendet darauf Energie, damit es für sie leichter wird zu gewinnen.“ Jede Dame auf der Tour habe ihre eigenen Waffen -  sie, Muguruza, würde aber andere Wege bevorzugen als die immer noch beste Spielerin der Welt.

von tennisnet.com

Freitag
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