Trotz Erfolgssaison – Madison Keys trennt sich von ihrem Starcoach

Die Weltranglisten-Achte aus den USA arbeitet nicht mehr mit Thomas Högstedt zusammen.

von Björn Walter
zuletzt bearbeitet: 01.12.2016, 00:00 Uhr

SINGAPORE - OCTOBER 27: Madison Keys of the United States reacts in her singles match against Angelique Kerber of Germany during day 5 of the BNP Paribas WTA Finals Singapore at Singapore Sports Hub on October 27, 2016 in Singapore. (Photo by Clive...

Seit etwa einer Woche hielt sich das Gerücht vom Ende der Arbeitsbeziehung zwischen Madison Keys und Thomas Högstedt. Nun ist die Trennung offiziell: Die 21-jährige US-Amerikanerin und ihr renommierter schwedischer Coach gehen nach nur acht Monaten wieder auseinander. Das bestätigte Keys' Manager Max Eisenbud gegenüber WTA-Insider Courtney Nguyen: "Das Trainieren auf der Damentour ist nicht einfach, manchmal funktionieren diese Beziehungen einfach nicht." Aus Keys' Umfeld war zuvor bereits angedeutet worden, dass die Persönlichkeiten beider außerhalb des Platzes schwer miteinander vereinbar waren. Dennoch seien die fachlichen Qualitäten des 53-Jährigen über jeden Zweifel erhaben.

Hogstedt, der in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit Na Li, Maria Sharapova, Caroline Wozniacki und Eugenie Bouchard kooperierte, hatte die junge Hardhitterin in der abgelaufenen Saison bis auf Platz sieben in der Weltrangliste geführt. Keys erreichte das Endspiel bei den Italian Open in Rom, gewann ihren zweiten WTA-Titel in Birmingham und qualifizierte sich erstmals für die WTA Finals in Singapur. Das Finale beim Rogers Cup in Montreal sowie die Olympia-Halbfinalteilnahme in Rio rundeten die erfolgreichste Spielzeit ihrer Karriere ab. Trotz positiver sportlicher Entwicklung hatten sich auch Milos Raonic, Karolina Pliskova und Elina Svitolinakürzlich von ihren Trainern getrennt.

von Björn Walter

Donnerstag
01.12.2016, 00:00 Uhr