French Open 2026 live: Alexander Zverev vs. Flavio Cobolli im TV, Livestream und Liveticker
Flavio Cobolli und Alexander Zverev treffen also morgen im Endspiel der French Open 2026 aufeinander. Das Match gibt es ab 15 Uhr live im TV bei Eurosport und ServusTV (in Österreich), im Livestream bei HBO Max und ServusTV On und in unserem Liveticker.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.06.2026, 22:17 Uhr
tennisnet.com Live Ticker
Aber es hat sich ...
... für die Fans von Alexander Zverev ja gelohnt! Der erste Grand-Slam-Titel ist da. Endlich! Mit dieser Erkenntnis verabschieden wir uns. Und melden uns schon bald wieder von dieser Stelle aus.
Stunden später ...
... sind wir wieder da. Warum? Sascha und Flavio haben unsere Server gesprengt. Sorry dafür an alle Mitlesenden ...
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 6:6, 3:3
1:0 Flavio mit dem Passierschlag
1:1 Vorhandfehler Flavio
1:2 Flavio mit Pech beim Passierball
1:3 Sascha mit dem langen Ball nach erlaufenem Stopp
2:3 Flavio offensiv mit der Vorhand
3:3 Flavio mit gutem Aufschlag
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 6:6
Flavio trifft beim ersten Punkt einen alten Bekannten wieder, nämlich seinen ersten Aufschlag. Der Rest ist zwar nicht souverän. Aber zweckmäßig. Tiebreak!
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 5:6
Sascha trifft bis zum 40:0 alles. Und hat bei 40:30 mit dem Aufschlag noch ca. einen Millimeter der T-Linie. Ein Siel fehlt noch!
Sascha bekommt ...
... von Marcelo Melo ein paar Pillen zugesteckt. Sieht man auch nicht so häufig.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 5:5
Guter Auftakt von Sascha, der eine lange Rallye für sich entscheidet, weil Flavio am Ende die Rückhand nicht mehr übers Netz bringt. Noch besser die Vorhand entlang der Linie, die das 0:30 bringt. Bei 15:30 hat Sascha ein bisschen Pech, sein Vorhand-Ball springt vom Netzband hinter die Grundlinie. Aber die nächste sitzt: Breakball! Und dann auch noch eine Rückhand. Ausgleich!
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 5:4
Sascha erledigt die Pflicht. Jetzt muss die Kür kommen. Wenn er sich denn einen fünften Satz ersparen möchte.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 5:3
Sehr schöner Ballwechsel bei 15:0, den Sascha nach Stopp und Gegenstopp für sich entscheidet. Flavio trifft aktuell keinen ersten Aufschlag, aber Sascha hilft etwa bei 30 alle mit dem Rückhandfehler aus. Dann gibt es ein Geschenk von Cobolli, der zwei Überkopfbälle nicht zum Spielgewinn verwandeln kann. Zwei Ballwechsel später klappt das besser.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 4:3
Flavio schüttelt sich kurz - und punktet dann drei Mal mit Sascha am Netz. 15:40, es gibt zwei Breakbälle.Den ersten versenkt Zverev im Netz.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 3:3
Flavio beginnt mit einem Doppler und legt zwei Vorhandfehler nach. Drei Chancen zum Rebreak für Sascha - aber die wehrt Cobolli zunächst einmal ab. Nur um dann eine Vorhand einen Meter seitlich ins Aus zu schlagen. Und eine Rückhand ins Netz.
Von der Stimmung ...
... her hat sich das Match zu einem Heimspiel für Flavio Cobolli entwickelt. Wohl auch, weil die Fans hier gerne einen fünften Satz sehen würden.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 3:2
Flavio gewinnt die "schöneren" Punkte (etwa mit dem Return zum 40:30), Sascha aber die wichtigen. Noch ist alles drin in diesem Satz.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 3:1
Punkt, Fehler, Punkt, Fehler, Punkt, Punkt: Flavio hat in diesem Spiel alles selbst bestimmt.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 2:1
Sascha hält ohne große Probleme.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 2:0
Flavio startet mit zwei Punkten, die er am Netz erfolgreich abschließt. Zum 40:15 gewinnt Cobolli einen Rückhand-Austausch - kommt gegen Sascha auch nicht so oft vor.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6, 1:0
Gleich zwei Doppelfehler von Sascha bescheren Flavio ebenso viele Breakchancen. Und gleich bei der ersten verzieht Zverev eine Vorhand.
Fazit III
Das kam am Ende jetzt auch überraschend: Vier Fehler in Folge von Flavio - da sieht man, unter welcher Anspannung beide Spieler hier stehen. Sascha feiert den Satzgewinn mit einem Schrei. Und mit Recht.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:6
Die ersten beiden Punkte spielt Flavio dominant. Dann aber unterlaufen ihm zwei Fehler mit der Vorhand. Und ein dritter: Satzball! Noch eine Vorhand ins Aus von Cobolli!
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:5
Sascha legt mit einem Ass los. Und schiebt noch eines nach. Der feine Return von Flavio zum 40:15 fällt nicht ins Gewicht, weil Zverev danach einen Stopp nicht nur erläuft, sondern auch noch fantastisch einbaut.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 4:4
Sascha gewinnt die erste Rallye, das gibt Zuversicht. Dann überrascht Flavio mit einem Netzangriff, den er mit dem Volleystopp abschließt. Beeindruckend die beiden Punktgewinne bei 30 alle - den Ausgleich holt sich Cobolli mit einem Vorhandschuss.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 3:4
Zweimal bereitet Sascha den Punkt mit dem Aufschlag gut vor und schließt mit einem Volley ab. Diesmal passiert nix im siebten Spiel.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 3:3
Aufschlag und Vorhand - diese Kombination funktioniert bei Flavio in diesem Spiel erstaunlich gut. Erstaunlich, wenn man die Performance im ersten Satz zum Vergleich heranzieht.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 2:3
Jetzt lässt Cobolli bei 15 alle ein bisschen was liegen, weil er einen Stopp gut erläuft - und dann die falsche Entscheidung trifft. Sascha hält.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 2:2
Flavio beginnt mit zwei Fehlern, vor allem der zweite ist aus seiner Sicht sehr entbehrlich. Und nach einem Rückhandball ins Aus von Cobolli gibt es zwei Breakchancen. Die erste vergibt Sascha beim Return. Die zweite gewinnt Flavio mit Aufschlag-Volley. Und die Vorhand zum Ausgleich sitzt.
Und wen ...
... haben wir da im Publikum entdeckt? Dominic Thiem ist da und schaut seinem Kumpel Sascha zu!
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 1:2
Flavio versucht es bei 15:0 mit einem Stopp, Sascha passt auf. Letztlich keine Probleme für Zverev.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 1:1
Kein glanzvolles Aufschlagspiel, aber Flavio gleicht mit dem Service nach außen aus.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4, 0:1
Flavio gewinnt den ersten Punkt mit einem feinen Stopp. Dann taucht Sascha wieder ordentlich an.
Fazit II
Bis zum (ausnahmsweise wirklich) ominösen siebten Spiel hat nichts auf diese Wende hingedeutet. Aber Flavio hat jetzt sein Mojo gefunden.
Cobolli - Zverev 1:6, 6:4
Flavio gibt den ersten Punkt billig ab. Das Ass zum 30:15 nimmt er dann natürlich gerne. Und der Rückhand-Longline bringt zwei Satzbälle. Und Sascha haut eine einfache Rückhand ins Netz.
Cobolli - Zverev 1:6, 5:4
Sascha wackelt jetzt ein bisschen, packt aber zum 30:30 eine formidable Vorhand aus. Flavio trifft dagegen mehrere Bälle gut. Letztlich entscheiden einige Millimeter darüber, dass Zverev in diesem Satz bleibt: Cobollis Stopp bei Einstand bleibt im Netz hängen, jener von Sascha kriecht übers Netz.
Cobolli - Zverev 1:6, 5:3
Bei 15 alle wird das Risiko vonFlavio beim Inside-Out belohnt. Dann folgt die Stopp-Passierball-Variante. Und Cobolli bestätigt das Break.
Cobolli - Zverev 1:6, 4:3
Flavio arbeitet bestenfalls zwei Meter hinter der Grundlinie. So ist gegen Sascha nichts zu reißen. Vor allem dann nicht, wenn der erste Aufschlag kommt. Aber: Cobolli bringt immerhin mal einen schönen Passierball zum 30 alle an. Und dann gibt es nach einem Rückhandfehler von Zverev tatsächlich den ersten Breakball. Den aber wehrt Sascha ab. Der Doppler beim ersten Spielball kommt überraschend. Am Ende steht das erste Break für den Außenseiter. Aus dem Nichts!
Cobolli - Zverev 1:6, 3:3
Bis zum 40:0 schaut es nach einem einfachenSpiel für Flavio aus, dann leistet er sich einen Vorhandfehler. Sascha legt einen Rückhandwinner nach. Aber: Cobolli gleicht aus.
Cobolli - Zverev 1:6, 2:3
Einen einzigen Punkt hat Sascha in diesem Satz bei eigenem Aufschlag abgegeben. das sit schon sehr dominat.
Cobolli - Zverev 1:6, 2:2
Das war jetzt mal ansprechend von Flavio, der den Ausgleich mit einem Smash fixiert. Und den Applaus des Publikums einfordert.
Cobolli - Zverev 1:6, 1:2
Mächtige Vorhand von Sascha zum 15:0. Was auch für zwei weitere Punkte in diesem souveränen Spiel von Zverev gilt.
Cobolli - Zverev 1:6, 1:1
Die verzweifelten Blicke von Flavio in Richtung seiner Box mehren sich. Aber er feuert sich nun bei jedem Punktgewinn an. Immerhin. Und den Ballwechsel zum 40:15 goutiert auch das Publikum. Mit einem Ass gleicht Cobolli aus.
Cobolli - Zverev 1:6, 0:1
Sascha beginnt mit einem Fehler, den Flavio verbal gut heißt. Die nächsten vier Punkte gehen an Zverev.
Fazit I
Ganz starker Auftritt von Sascha, der diesen Satz eigentlich schon gewonnen hatte, nachdem er das erste Spiel holen konnte. Flavio muss enorm riskieren - und hat sich schon 16 Fehler ohne Not geleistet.
Cobolli - Zverev 1:6
Wie sehr Cobolli mit den Nerven zu kämpfen hat, zeigt der vergebene Volley zum 0:15. Dann hat Sascha mit dem Netzband Glück. Nach einem Rückhandfehler von Flavio gibt es den ersten Satzball für Zverev. Und den baut er mit einem Vorhand-Cross ein.
Cobolli - Zverev 1:5
Von einem 15:30 lässt sich Sascha nicht irritieren. Auch weil Flavio mit zwei Rückhandfehlern aushilft.
Unser Auge ...
... für Prominente ist bekanntlich sehr schwach. Wir können aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass wir Lenny Kravitz auf der Tribüne identifiziert haben.
Cobolli - Zverev 1:4
Sascha lässt Flavio laufen. Das kann eben der ja eigentlich gut. Aber nach einem Vorhandfehler gibt es erneut zwei Breakbälle. Ein Stoppversuch, der im Netz landet, bringt den nächsten Nackenschlag für Cobolli.
Cobolli - Zverev 1:3
Unglaublicher Fehler mit der Vohand von Flavio zum 15:0. Dann nagelt Sascha eine Vorhand cross ins Feld. Die Offensive wird mit zwei Spielbällen belohnt. Und bei 40:30 trifft Zverev genau ins Kreuzeck.
Cobolli - Zverev 1:2
Flavio muss hier natürlich alles riskieren. Beim Vorhand-Schuss zum 30:15 geht das auch auf. Mit ein bisschen Hilfe von Sascha schreibt Cobolli an.
Cobolli - Zverev 0:2
Bei 15 alle greift Sascha erstmals zum Serve-and-Volley. Erfolgreich. Und ein starker Aufschlag nach außen bestätigt das Break.
Cobolli - Zverev 0:1
Flavio startet gleich mal mit einem Rückhandfehler. Und legt einen Doppler nach. Es gibt gleich mal zwei Breakbälle. Beim ersten verzieht Sascha einen Return, beim zweiten haut er eine Rückhand ins Netz. Beim ersten Spielball für Cobolli hat Zverev Glück, das Netzband hilft. Den dritten Breakball wehrt Flavio mit einem Aufschlag nach außen ab. Dann verschenkt Cobolli nach acht Minuten zwei Punkte. Break!
Stopp!
Was haben wir davor erzählt? Nicola Pietrangeli im Jahr 1960? Nein: Da war noch Adriano Panatta 16 Jahre später! Bitten um Entschudligung gehen raus nach Italien!
Das Dach ...
... ist offen, die Tribünen sind voll - es kann losgehen!
Pfeifen wird ...
... die Partie ein Lokalmatador: Damien Dumusois nämlich. Ein Routinier!
Uuuuuund ...
... jetzt ist es Zeit für Marc Maury, die beiden Helden zu annoncieren. Flavio macht den Auftakt, Sascha kommt als besser klassierter Spieler danach auf den Court.
Das Verständnis zwischen ....
... Sascha und Flavio ist sehr gut. Das hat Zverev auf Nachfrage in diesen Tagen immer wieder betont. Zumal die beiden ja auch beim Laver Cup das Team Europe verstärkt haben.
Wie schon 2020 bei den US Open ...
... musste Sascha auf dem Weg ins Endspiel keinen einzigen Gegner aus den Top 20 besiegen. Was nicht seine Schuld ist! Es hätte sich ja durchaus jemand aufraffen können.
Im vergangenen Jahr ...
... hatten wir ja ein Epos im Finale. Mit drei Matchbällen für Jannik Sinner und dann doch Carlos Alcaraz als Champion. Die Latte liegt also hoch.
Gerade wird ...
... auf dem Court Philippe-Chatrier getanzt. Mit und ohne Socken, in jedem Fall aber ohne Schuhe. Das macht es dem Platzpersonal natürlich leichter mit dem Reparieren.
Der letzte ...
... italienische Champion im Einzel der Männer bei den French Open? Das war Nicola Pietrangeli im Jahr 1960. Der letzte deutsche Champion? Unser 24-köpfiges Recherche-Team ist noch auf der Suche!
Die Routine in ...
... diesen Situationen spricht ja ganz klar für Sascha, der schon drei Grand-Slam-Endspiele hinter sich hat: 2020 in Flushing Meadows gegen Dominic Thiem, 2024 gegen Carlos Alcaraz bei den French Open, 2025 in Australien gegen Jannik Sinner. Für Flavio Cobolli sind diese Umstände komplettes Neuland.
Das Head-to-Head ...
... ist ja bekannt: Sascha hat von vier Matches gegen Flavio drei gewonnen, so auch im vergangenen Jahr in Roland-Garros. In dieser Saison gab es in München den Sieg von Cobolli, wenige Tage später hat sich Zverev in Madrid revanchiert.
Mit Blick auf ...
... das Finale im Frauen-Doppel sei angemerkt: Da sind doch erstaunlich viele Fans mit Langarm-Teilen auf den Tribünen gesessen. Der Hochsommer der ersten Woche ist also nicht zurückgekommen. Wem das hilft? Wir sagen: niemandem. Genauso wenig werden sich die beiden daran stören.
Dass Sascha ...
... hier und heute im Finale steht, das ist nach den Ergebnissen des Frühjahrs 2026 keine Überraschung. Die obere Tableau-Hälfte war nach dem Aus von Jannik Sinner aber offen wie das buchstäbliche Scheunentor. Und Flavio ist mehr oder minder souverän durchmarschiert.
Bonjour aus ...
... Paris zum ganz großen Höhepunkt der French Open 2026. Und damit ist nicht das Finale im Frauendoppel gemeint, das Katerina Siniakova und Taylor Townsend für sich entscheiden konnten. Aus der Favoritenrolle heraus, wohlgemerkt. Das nehmen wir mal als gutes Omen für Alexander Zverev. Wobei wir natürlich auch den fliegenden Flavio Cobolli feiern, der ja gerade in dieser Hinsicht seinem Landsmann Fabio Fognini folgt. Kurz gesagt: Wir freuen uns. Und sind gespannt. Auch wenn wir noch ein paar Minuten Zeit haben ...