ATP Almaty: Ex-Champ Mannarino kegelt Rublev raus
In einer spannenden und unterhaltsamen Achtelfinal-Partie beim ATP-250-Turnier in Almaty besiegte der Franzose Adrian Mannarino, der das Turnier 2023 noch am alten Standort Astana gewinnen konnte, den an Nr. 4 gesetzten Andrey Rublev in drei Sätzen.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
21.10.2026, 16:20 Uhr

Bei einem ehemaligen Champion geht man davon aus, dass ihm die Gegebenheiten bei einem Turnier bestens vertraut sind und sichtlich entgegenkommen. Doch davon war bei Adrian Mannarino nicht unbedingt auszugehen. Nachdem sich der Franzose 2023 beim ATP-Turnier in Astana den Titel holen konnte, wurde das Turnier ab dem Folgejahr in die alte Landeshauptstadt Almaty verlegt, das durch die größere Höhenlage doch andere Spielbedingungen bietet.
Doch von den veränderten Bedingungen war im Spiel des Routiniers in seiner Achtelfinal-Begegnung gegen Andrey Rublev wenig anzumerken. Gleich im ersten Spiel konnte er dem Russen den Aufschlag abnehmen. Nachdem er beim Stand von 3:2 fünf Breakchancen seines 28-jährigen Gegners abwehren konnte, ließ er sich den Gewinn des ersten Durchgangs nicht mehr streitig machen.
Nach dem Satzgewinn nahm sich der 38-Jährige jedoch eine zu große Verschnaufpause, lag schnell mit 0:3 im Hintertreffen, und musste aufgrund der wuchtigen Schläge seines Gegners den Satzausgleich hinnehmen. Doch nach ausgeglichenem Start im Entscheidungsdurchgang glänzte der Linkshänder wieder durch seinen Touch mit den früh genommenen Bällen und fixierte mit einem Endspurt in Form von drei hintereinander gewonnenen Spielen den 6:4, 3:6, 6:3-Erfolg nach 2:16 Stunden Spielzeit.
Nächster Gegner Basilashvili souverän, Duckworth schockt Darderi
Im Viertelfinale bekommt es der in den USA lebende Mannarino mit dem georgischen Qualifikanten Nikoloz Basilashvili zu tun, der sich glatt in zwei Sätzen gegen den Argentinier Facundo Diaz Acosta behaupten konnte. Für die größte Überraschung des Tages sorgte der Australier James Duckworth, der den an Nr. 2 gesetzten Italiener Luciano Darderi in zwei hartumkämpften Sätzen ausschalten konnte.
Hier das Einzel-Tableau aus Almaty
