ATP Brüssel: Struff nach Comeback-Sieg gegen Fils vor zweitem Karriere-Titel
Jan-Lennard Struff ist mit einem 6:4, 6:7 (7) und 7:6 (5) gegen Arthur Fils in das Endspiel des ATP-Tour-250-Turniers in Brüssel eingezogen. Dort geht es für den Warsteiner morgen um seinen zweiten Karriere-Titel. Den ersten gab es 2024 in München.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
24.10.2026, 21:10 Uhr

Oscar Otte hatte in der Box von Jan-Lennard Struff das Wappen des 1. FC Köln am Sweatshirt, die Geißböcke waren am Nachmittag gegen Schalke 04 allerdings nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Da machte es Struff, der ja ein großer Fan von Borussia Dortmund ist, deutlich besser. Durchgang eins gewann der deutsche Davis-Cup-Spieler nämlich mit 6:4 - und im zweiten war Struff im Tiebreak mehrmals nur zwei Punkte vom Einzug ins Endspiel entfernt.
Der dritte Akt geriet dann zur Achterbahnfahrt: Fils führte schnell mit einem Break, Struffs schaffte sofort den Ausgleich. Um dann seinen Aufschlag zum 4:5 abzugeben. Aber so schnell wollte er sich dann doch nicht geschlagen geben. Und holte sich im zehnten Spiel erneut das Rebreak. Erneut musste ein Tiebreak entscheiden. Dort gingen die ersten zehn Punkte an die Aufschläger - ehe eine Vorhand von Fils hinter der Grundlinie landete. Und danach auch gleich noch eine Rückhand.
Der Jubel von Struff über das 6:4, 6:7 (7) und 7:6 (5) fiel verhalten aus. Aber morgen hat der Veteran die Chance, nach München 2024 seinen erst zweiten Titel auf der ATP-Tour zu holen. Damals konnte sich Struff im Finale gegen Taylor Fritz durchsetzen.
Das erste Halbfinale von Lyon verlief ähnlich spannend. Da hast sich Tallon Griekspoor gegen Francisco Cerundolo mit 2:6, 6:3 und 7:6 (4) durchgesetzt. Gegen Jan-Lennard Struff hat Griekspoor alle drei bisherigen Matches gewonnen.
Hier das Einzel-Tableau in Brüssel
