ATP Masters Paris: Alcaraz nach sensationellem Dreisatzkampf im Halbfinale
Im Viertelfinale des Masters in Paris lieferten sich Carlos Alcaraz und Taylor Fritz einen grandiosen Kampf. Am Ende siegte der Spanier mit 6:7, 7:5, 6:3.
von redaktion
zuletzt bearbeitet:
07.11.2026, 12:22 Uhr

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Wie erwartet entwickelte sich das Halbfinale zwischen Carlos Alcaraz und Taylor Fritz zu einem Duell zwischen #druckvollen Aufschlägen und spektakulären Grundschlägen. Der Spanier setzte früh ein Ausrufezeichen und nahm seinem Gegner zum 3:2 den Aufschlag ab. Beim Stand von 5:3 musste er allerdings plötzlich deutlich mehr kämpfen: Fritz erspielte sich gleich drei Breakbälle, die Alcaraz allesamt abwehrte.
Danach verlor der Spanier jedoch völlig den Rhythmus. Fritz gelang das Break ohne Punktverlust, anschließend verlor Alcaraz zwölf Punkte in Folge. Im Tiebreak schien er sich zunächst wieder zu stabilisieren und ging mit einem frühen Minibreak in Führung. Doch Fritz kämpfte sich zurück und erzwang beim Stand von 5:5 den Ausgleich. Der US-Amerikaner blieb in der entscheidenden Phase nervenstark und holte sich den ersten Durchgang nach einem intensiven Tiebreak mit 12:10.
Alcaraz kämpft sich zurück
Auch im zweiten Satz fand Alcaraz zunächst kaum zu seinem gewohnten Spiel. Die schnellen Bedingungen schienen ihm Probleme zu bereiten, sein sonst so häufiges Lächeln war kaum zu sehen. Während Fritz seine Aufschlagspiele souverän durchbrachte, musste der Spanier um jeden Punkt kämpfen. Beim Stand von 3:3 gelang dem Amerikaner schließlich das Break. Damit fehlten ihm nur noch zwei Spielgewinne zum ersten Sieg gegen Alcaraz außerhalb des Laver Cups und zur möglichen Qualifikation für die ATP Finals in Turin.
Da begann Alcaraz wieder, Fritz zunehmend unter Druck zu setzen und kam beinahe zum Rebreak. Als der US-Amerikaner bei 5:4 zum Satzgewinn servierte, mobilisierte der Spanier noch einmal alle Kräfte. Angetrieben vom Publikum gelang ihm der Ausgleich zum 5:5. Das Momentum hatte sich gedreht: Alcaraz gewann auch die nächsten beiden Spiele und sicherte sich den Satz mit 7:5.
Alcaraz übernimmt im Entscheidungssatz das Kommando
Im dritten Durchgang präsentierte sich der Spanier deutlich verbessert. Alcaraz agierte wieder druckvoller und fand zunehmend Lösungen gegen Fritz, der im Verlauf des Satzes immer weniger Zugriff auf das Match bekam. Mit dem Break zum 3:1 verschaffte sich der Weltranglistenerste die entscheidende Ausgangslage. Diesmal ließ er nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Mit 6:3 machte Alcaraz den Halbfinaleinzug perfekt.
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Für Fritz ist die Niederlage auch mit Blick auf die ATP Finals ein Rückschlag. Die direkte Qualifikation ist nicht mehr möglich, er verliert das indirekte Duell gegen Rafael Jodar.
Halbfinale gegen Ruud oder Borges
Im Halbfinale wartet auf Alcaraz nun entweder Casper Ruud oder Nuno Borges, die das letzte Viertelfinale bestreiten. Auf der anderen Seite des Tableaus steht Ben Shelton bereits unter den letzten vier. Sein Gegner wird Luca Van Assche sein, der zuvor in einem langen Dreisatzmatch mit 6:4, 6:7 und 7:5 den Djokovic-Bezwinger Rinky Hijikata aus dem Turnier geworfen hatte.
Hier das Einzeltableau der Herren in Paris
