"Fokus auf 2027" - Joao Fonseca verkündet Saisonende
Das restliche Tennisjahr auf der ATP Tour wird ohne Joao Fonseca stattfinden. Der Brasilainer wird verletzungsbedingt erst im Jahr 2027 wieder Matches bestreiten.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
18.10.2026, 12:24 Uhr

Joao Fonseca wird nicht bei den ATP-Turnieren in Basel und Paris teilnehmen. Das verkündete der Brasilianer in einem Statement und verzichtet damit auf seine Titelverteidigung beim 500er-Event in der schweizerischen Metropole. Zuletzte sagte Fonseca bereits seine Teilnahme bei den ATP-Events in Asien ab, nachdem der Shootingstar seines Landes im Davis Cup seine Farben vertreten hat.
“Nach Gesprächen mit meinem Team habe ich festgestellt, dass ich noch nicht zu hundertprozentig wettbewerbsfähig bin”, äußerte sich Joao Fonseca zu seiner Entscheidung für ein vorzeitiges Saisonende. Fonseca hatte immer wieder mit Problemen im Bauchmuskelbereich zu kämpfen. Nicht selten dauert der Heilungsprozess bei dieser Verletzung einen längeren Zeitraum an bis die komplette Bewegungsfähigkeit wieder hergestellt ist.
Fonseca mit nur kurzer Rückkehr beim Davis Cup
Auch zuvor pausierte Fonseca bereits einige Wochen, was zu einem Verzicht der US Open führte. Beim ATP Masters in Cincinnati zog der 20-Jährige vor seinem Drittrundenmatch aus dem Turnier. Die zweite Runde im Bundesstaat Ohio, ein Zweisatzerfolg gegen Botic van de Zandschulp, war das letzte offizielle Tourmatch Fonsecas.
Die Jahresbilanz fällt mit 20 Siegen und 13 Niederlagen und keinem Tourtitel nach dem starken Jahr 2025 damit schwächer aus. Im Vorjahr holte Fonseca neben dem Titel in Basel zuvor auch beim ATP-Event in Buenos Aires die Siegertrophäe. Der Premierentitel in der noch jungen Karriere sorgte vor allem in Brasilien für einen großen Rummel um seine Person.
In diesem jahr erreichte Joao Fomnseca mit dem Viertelfinale bei den French Open das beste Grand-Slam-Ergebnis seiner karriere. Nun soll im kommenden Jahr der nächste Schritt in der Karriere des aktuell 29. der ATP-Weltrangliste folgen und das in bester körperlicher Verfassung.
