ATP Masters Paris: Carlos Alcaraz steht erstmals im Finale
Carlos Alcaraz bezwingt Casper Ruud souverän in zwei Sätzen und steht erstmals im Finale von Paris. Dort wartet mit Ben Shelton ein interessantes Endspiel-Duell.
von red./SID
zuletzt bearbeitet:
07.11.2026, 19:22 Uhr

Der Spanier Carlos Alcaraz greift nach seinem Premierentitel beim ATP-Masters in Paris. Der Weltranglistendritte bezwang am Samstag den Norweger Casper Ruud mit 6:4, 6:4 und zog erstmals in das Endspiel des 1000er-Turniers in der französischen Hauptstadt ein. Dort wartet am Sonntag US-Open-Finalist Ben Shelton, der sich zuvor mit 5:7, 6:3, 6:4 gegen den Franzosen Luca Van Assche durchgesetzt hatte.
Alcaraz erwischte einen souveränen Auftritt und setzte Ruud vor allem mit seiner druckvollen Vorhand immer wieder unter Zugzwang. Der Norweger konnte zunächst mehrere Breakchancen abwehren, musste beim Stand von 3:3 aber erstmals seinen Aufschlag abgeben. Im zweiten Durchgang hielten beide Spieler ihre Servicegames lange Zeit problemlos, ehe Alcaraz beim Stand von 4:4 erneut zuschlug. Nach 1:26 Stunden verwandelte der Spanier seinen zweiten Matchball mit einem Ass. Insgesamt gelangen ihm 20 Winner, elf seiner 13 Netzangriffe waren erfolgreich. Ruud hingegen erspielte sich während der gesamten Partie keine einzige Breakchance.
Alcaraz feierte damit seinen neunten Erfolg in Serie, zuletzt hatte er das Turnier in Wien gewonnen. Gegen Ruud siegte der Spanier im achten Aufeinandertreffen zum siebten Mal. Im anschließenden Interview zeigte sich Alcaraz erleichtert, endlich auch in Paris erfolgreich zu sein. Aufgrund des späten Termins im Tennisjahr habe er mit diesem Turnier in der Vergangenheit immer wieder Probleme gehabt. Nun wartet mit Shelton allerdings eine besonders interessante Aufgabe: Der US-Amerikaner arbeitet mittlerweile mit Alcaraz’ ehemaligem Trainer Juan Carlos Ferrero zusammen.
