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Aryna Sabalenka - Frust in und Flucht aus Wimbledon

Aryna Sabalenka hat sich nach ihrer Niederlage gegen Naomi Osaka gestern blitzschnell aus Wimbledon verabschiedet.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 06.07.2026, 12:12 Uhr

Aryna Sabalenka am Sonntag in Wimbledon
© Getty Images
Aryna Sabalenka am Sonntag in Wimbledon

Aryna Sabalenka hat am Sonntagabend den Novak Djokovic gemacht. Denn kaum war der letzte Ball bei ihrer Niederlage gegen Naomi Osaka gespielt, schon hieß es über die Lautsprecher im Pressezentrum: „Aryna Sabalenka i on her way to the Media Theatre“. Das ist der größte Interviewraum auf der Anlage, genau angemessen für die Ansprüche der Nummer eins der Welt. Die Audienz war kurz, Sabalenka verließ den All England Dawn Tennis Club fluchtartig. Mal wieder. 

Damit steht auch für die Saison 2026 jetzt schon fest: Die beste Spielerin der Welt wird auch in diesem Jahr kein Grand-Slam-Turnier gewinnen, das nicht auf Hartplatz ausgetragen wird. In New York wird Sabalenka in wenigen Wochen die Chance haben, wenigstens noch einen großen Triumph zu feiern, so wie auch schon 2025.  

Osaka verdiente Siegerin gegen Sabalenka

Das Ausscheiden in Wimbledon passt allerdings nicht in das Muster der Pleiten gegen Madison Keys (Melbourne 2025), Coco Gauff (Paris 2025) oder Diana Shnaider (Paris 2026). Denn Naomi Osaka war, vor allem im ersten Satz, schlicht und ergreifend die bessere Spielerin. Und hat auch dann nicht gezuckt, als sie im zweiten Durchgang ständige einer Führung von Sabalenka nachlaufen musste. Was grundsätzlich mal eine positive Meldung für das Frauentennis insgesamt ist: Denn Naomi Osaka ist ein globaler Star. Und davon hat die WTA-Tour herzlich wenige. 

So wie man Aryna Sabalenka kennt, wird sie sich nun erst einmal irgendwo hin begeben, wo die Sonne ähnlich freundlich scheint wie dieser Tage in Wimbledon. Nur mit mehr Meer drumherum. Im Abbauen von Frust macht Sabalenka niemand etwas vor. Und bald geht es ja wieder auf die geliebten Hartplätze. 

Hier das Einzel-Tableau in Wimbledon 

 
 

von Jens Huiber

Montag
06.07.2026, 11:21 Uhr
zuletzt bearbeitet: 06.07.2026, 12:12 Uhr