ATP Peking: Djokovic hat de Minaur vor der Brust und Federer im Visier
Novak Djokovic könnte morgen seinen größten Titel auf der ATP-Tour seit 2023 gewinnen. Und in einer besonderen Kategorie fast zu Roger Federer aufschließen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
05.10.2026, 19:10 Uhr

Alexander Zverev geschlagen, Daniil Medvedev in die Verzweiflung getrieben - was soll da für Novak Djokovic im morgigen Endspiel des ATP-Tour-500-Turniers von Peking schon schiefgehen? Zumal er das Head-to-Head gegen Alex de Minaur mit 3:1-Siegen anführt. Zugegeben keine große Stichprobe, aber der einzige Sieg des Australiers kam beim United Cup zustande. Den Novak Djokovic ja in erster Linie dafür nutzt, sich für die Australian Open warm zu spielen. Wenn er denn überhaupt teilnimmt …
Ein bisschen Vorsicht könnte mit Blick auf das vergangene Jahr geboten sein: Da sah alles danach aus, als würde Djokovic im Hard Rock Stadium in Miami seinen dann 100. Karriere-Titel holen.Und dann ließ er sich von Jakub Mensik doch abservieren. Dennoch kamen 2025 zwei Championate dazu, zunächst in Genf, danach ganz am Saisonende in Athen.
Connors führt vor Federer und Djokovic
Sollte sich Novak Djokovic in Peking zum siebenten Mal krönen, dann wäre. Es von der Wertigkeit her der größte Erfolg auf der ATP-Tour seit 2023. Damals holte der mittlerweile 39-Jährige den Titel bei den ATP Finals. Dazwischen gab es in Roland-Garros bei den Olympischen Spielen ja noch die Goldmedaille, die Djokovic wohl als den größten Triumph der letzten Jahre einschätzen würde.
Im Allzeit-Ranking könnte Novak Djokovic mit einem Sieg gegen Alex de Minaur bis auf einen Titel an Roger Federer herankommen. Der Maestro hält bei 103, da wird keiner mehr dazukommen. Ganz vorne in dieser Liste steht lediglich noch einer vor Djokovic und Federer - und das ist Jimmy Connors mit 109.
