Belinda Bencic: "Das Thema Doping geht bei uns schon in Richtung Paranoia"

Belinda Bencic spricht im “Blick” über Doping-Kontrollen und Ernährung. Im Zweifel verzichte sie lieber auf ein Mittel, sagt sie. Anlass war ein Medientermin ihres Partners Ka-Ex, an dem sie sich als Investorin beteiligt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 17.10.2026, 18:40 Uhr

Auch bei Belinda Bencic ist Vorsicht die Mutter er Porzellankiste
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Auch bei Belinda Bencic ist Vorsicht die Mutter er Porzellankiste

Belinda Bencic geht mit Doping-Kontrollen sehr vorsichtig um. «Das Thema Doping geht bei uns schon in Richtung Paranoia.» Das sagt die Schweizerin im Interview mit dem «Blick». Das Thema sei auf der Tour allgegenwärtig. Jede Lutschtablette und jeden Nasenspray prüfe ihr Team zuerst. Im Zweifel verzichte sie lieber auf ein Mittel. 

Anlass des Gesprächs war ein Medientermin ihres Partners Ka-Ex. An dem Unternehmen beteiligt sich Bencic als Investorin. Es ist ihr erstes Investment, mit dem sie sich für die Zeit nach der Karriere aufstellt. 

Vor dem Spiel esse sie Reis mit Olivenöl und etwas Salz, sagt sie. Zu Beginn ihrer Karriere sei viel Pasta noch üblich gewesen. Das habe sich längst geändert. Nach dem Spiel sei es vor allem wichtig, innerhalb einer Stunde nachzuladen. Von Zucker hält sie während der Turniere nichts. «Zucker schadet während des Turniers nur.» Er bringe eine Energiespitze, die schnell wieder abfalle. In China seien ihr die Gewürze teilweise nicht vertraut. 

Kreatin sei auf der Tour längst normal, sagt Bencic, sie selbst nehme vor der Belastung einen Kreatin-Booster und abends einen Kortisol-Reducer von Ka-Ex.

Sportlich verlief der Herbst bisher holprig. In Wuhan schied sie laut SRF früh gegen Sonay Kartal aus. Nun führt die Saison über Ningbo, Tokio und Hongkong. Ihr Ziel sei es, das Jahr in den Top 15 zu beenden. Dafür müsse sie hart kämpfen. Motiviert und hungrig sei sie aber nach wie vor.

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Samstag
17.10.2026, 21:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.10.2026, 18:40 Uhr