Erste Bank Open: Lokalmatador Neumayer bleibt gegen Mensik ohne Chance
Lukas Neumayer hat sein erstes Match bei den Erste Bank Open in Wien gegen den an Position acht gesetzten Jakub Mensik mit 2:6 und 2:6 verloren.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
26.10.2026, 18:54 Uhr

Am Nachmittag hatte Lukas Neumayer noch an der Seite von Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer und Teamkollege Joel Schwärzler bei einer Presskonferenz gesessen, diese drei sollen beim Finale Eight in Bologna ja eine (vielleicht) mögliche Überraschung gegen die starken Spanier mit Carlos Alcaraz, Rafael Jodar oder Alejandro Davidovich Fokina besorgen. Melzer naturgemäß von der Bank aus, Neumayer und Rodionov auf dem Court.
Kurz nach halb sechs durfte sich Neumayer dann aber schon mal in der Rolle des Außenseiters üben. Denn auf der anderen Seite des Netzes hatte sich Jakub Mensik aufgebaut. Und das ist schon eine stattliche Erscheinung. Der Tscheche hat 2025 das 1000er in Miami gewonnen, Anfang dieser Saison gab es in Auckland Titel Nummer zwei. In Wien startet Mensik als Nummer acht.
Rodionov erst am Mittwoch im Einsatz
Und obwohl das Publikum in der schon an diesem Montag ausverkauften Stadthalle lautstark hinter dem Lokalmatador stand, gab es für Lukas Neumayer nichts zu holen. Zu stark schlug Mensik auf. Und auch bei den Grundschläger brachte er ein paar km/h mehr auf die Straße.
Nach dem glatt gewonnenen ersten Satz begnügte sich Mensik im zweiten Akt mit dem Break zum 2:0. Geriet aber nie in Gefahr, diesen Vorteil aus der Hand zu geben. Nach einer Stunde Spielzeit hatte Mensik dennoch als Rückschläger seinen ersten Matchball, der Return ging aber seitlich ins Aus. Der zweite aber saß.
Jurij Rodionov wird übrigens erst am Mittwoch ins Geschehen eingreifen. Dessen Gegner Nikoloz Basilashvili musste ja noch am Sonntag das Endspiel in Almaty gegen Daniil Medvedev bestreiten.
Hier das Einzel-Tableau in Wien
