Red Bull BassLine: Merida schlägt im Finale Mensik

Daniel Merida hat die 2026er-Ausgabe des Red Bull BassLine in der Wiener Stadthalle gewonnen. Und dabei den Favoriten Jakub Mensik im Endspiel bezwingen können.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 23.10.2026, 22:08 Uhr

Daniel Merida hat in der Wiener Stadthalle gut losgelegt
© Getty Images
Daniel Merida hat in der Wiener Stadthalle gut losgelegt

„Quiet, please“ ist beim Red Bull BassLine ja nie eine Option. Vielmehr werden die Spieler und das Publikum auch während der Ballwechsel bestens unterhalten, teilweise können sogar Musikwünsche berücksichtigt werden: Matteo Berrettini etwa wurde in seinem Match gegen Grigor Dimitrov mit ein paar Takten Eros Ramazotti wieder in die Spur gebracht.

Die beiden Altmeister spielten in der Entscheidung aber ebenso wenig eine Rolle wie Lokalmatador Jurij Rodionov. Das Endspiel bestritten zwei Vertreter der neueren Generation: Jakub Mensik und Daniel Merida. Mensik war als bestklassierter Spieler in das Kurz-Turnier gestartet, Merida gilt nach seinem Landsmann Rafael Jodar als einer der Aufsteiger des Jahres.

Dominic Thiem bringt “Domi´s Double” mit

Merida holte sich nach verlorenem ersten Satz die nächsten beiden Durchgänge, ließ sich schon als Sieger feiern, alleine: Das große Finale wurde im Best-of-Five-Modus gespielt. Wenige Augenblicke später stand es aber 2:5, 5:1, 5:3 und 5:4 für Merida.

Einer der ersten Gratulanten war Dominic Thiem: Der Champion der Erste Bank Open aus dem Jahr 2019 hatte ja ein Special mitgebracht, jeder Spieler konnte pro Match einmal ein „Domi´s Double“ einfordern. Der darauf folgende Punkt wurde doppelt gezählt. 

Letztlich war der Ausgang aber nur Nebensache. Denn die Spieler wie auch die Fans kamen an diesem Freitagabend in der Wiener Stadthalle wieder voll auf ihre Kosten.

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Freitag
23.10.2026, 22:08 Uhr