Wien, Basel: Wo sich die Spielpläne fast von selbst aufstellen
Nachdem viele Spitzenspieler am heutigen Sonntag noch bei Finalspielen in Almaty, Lyon und Brüssel engagiert sind, müssen die Veranstalter in Wien und Basel am Montag beim Spielplan ein bisschen zaubern.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
25.10.2026, 08:04 Uhr

Manchmal stellt sich der Spielplan für ein ATP-Turnier ja fast von selbst auf - so wie in dieser Woche in Wien oder in Basel. Denn einige der Recken, die in der kommenden Woche um die traditionsreichen Titel spielen sollen und werden, müssen heute noch an anderen Standorten ran. Da wären zum Beispiel Daniil Medvedev und Nikoloz Basilashvili, die sich in Almaty untereinander den Titel ausmachen werden. Und somit für den Montag in Wien ausfallen.
Basilashvili hat da den einzigen Fix-Österreicher im Hauptfeld zugelost bekommen, Jurij Rodionov nämlich. Dieses Match wird es am österreichischen Nationalfeiertag nicht spielen. Und auch Daniel Merida muss sich gedulden. Der Sieger des Red Bull BassLine vom Freitagabend bekommt es in Runde eins in Wien mit Daniil Medvedev zu tun.
Die Finalisten von Brüssel und Lyon ziehen in verschiedene Richtungen ab
In Lyon verabschieden sich die beiden Finalisten in unterschiedliche Richtungen: Taylor Fritz macht sich nach Basel auf, wo er frühestens am Dienstag auf Stefanos Tsitsipas treffen wird, der ja gestern noch in Almaty ein Halbfinale bestritten hat. Lorenzo Musetti wiederum kommt nach Wien, um sich dort mit Grigor Dimitrov zu messen. In Brüssel schaut es ganz ähnlich aus: Tallon Griekspoor zieht es nach Wien, den anderen Finalisten, Jan-Lennard Struff, nach Basel.
Noch komplizierter wäre es natürlich gewesen, wenn der „Six Kings Slam“ in Riad stattfinden hätten können. Dann wären auch die Kapazitäten von Novak Djokovic und Alex de Minaur gebunden gewesen (Carlos Alcaraz hat in Wien von Turnierdirektor Herwig Straka ja einen Dienstagsstart zugesagt bekommen). Die gute Nachricht für die Fans ist indes: Beide Turniere können mit einer exzellenten Besetzung aufwarten. Spitzenspiele sind also schon für den ersten Tag fast garantiert.
