WTA Peking: Swiatek rauscht ins Viertelfinale, Gauff chancenlos out
Iga Swiatek gab sich im Achtelfinale von Peking keine Blöße. In eineinhalb Stunden warf sie Iva Jovic mit 6:1, 6:3 aus dem Turnier. Für Coco Gauff setzte es hingegen eine bittere Niederlage gegen Elise Mertens.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
07.10.2026, 10:36 Uhr

Nach der überstandenen Dreisatzprobe gegen die Kroatin Donna Vekic hatte Iga Swiatek im Achtelfinale von Peking offensichtlich beschlossen, keine erneuten Zweifel an ihrer Form aufkommen zu lassen. Ihr Auftritt war dementsprechend kurz und knackig, und das immerhin gegen die aktuelle Nummer 13 der Weltrangliste, US-Jungstar Iva Jovic.
Matchauftakt nach Maß
Im ersten Satz holte sich Swiatek gleich die ersten fünf Spiele in Folge, ehe sich Jovic trotz zweier Satzbälle gegen sich aufbäumte und ihr erstes Spiel verbuchte. Swiatek machte den Satz allerdings gleich darauf mit 6:1 zu.
Jovic mit Kämpfermentalität
Der zweite Satz schien ähnlich zu beginnen wie der erste. Swiatek holte sich gleich ein frühes Break zum 2:0. Doch Jovic schlug zurück und glich zum 2:2 aus. Danach entwickelte sich die Partie zumindest streckenweise zu einem Duell auf Augenhöhe. Am Ende blieb Swiatek aber die solidere Spielerin. Sie benötigte nur einen Matchball, um zum 6:3 zu klären.
Gauff mit Hintergrundgeräuschen
Für Coco Gauff verlief das Achtelfinale gegen die Belgierin Elise Mertens hingegen alles andere als nach Plan. Es schien, als hätten die Diskussionen rund um die VR-Entscheidung im Match gegen die Chinesin Sun Xinran und die daran anschließenden rassistischen Beleidigungen der US-Amerikanerin ihre Spuren hinterlassen.
Gauff verlor den ersten Satz trotz eines Breaks mit 3:6, den zweiten unter Verlust eines Aufschlagspiels ebenfalls mit 3:6.
Damit steht das dritte Viertelfinale fest: Mertens trifft auf Swiatek.
Hier das Einzeltableau der Damen in Peking
