WTA Tokio: Osaka überzeugt spielerisch und modisch
Naomi Osaka hat beim WTA-Tour-500-Turnier in Tokio die zweite Runde erreicht. Und mal wieder einen modischen Akzent gesetzt.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
27.10.2026, 13:06 Uhr

Jasmine Paolini gleich zum Auftakt ist niemals eine erfreuliche Aufgabe, umso schöner für Naomi Osaka, dass sie diese mit 6:2 und 7:6 (5) dann doch bewältigt hat. nach Abwehr von drei Satzbällen in Durchgang zwei, wohlgemerkt. Aber es wäre ja nicht Osaka, gäbe es nicht auch eine kleine modische Story zu erzählen. Und die ist in Tokio, wo die Japanerin nach vier Jahren Pause erstmals wieder antritt, eine besonders stimmige.
Denn Osaka lief in einem Cape ein, das von ihrer Landsfrau Hana Yagi entworfen wurde. Schon in Wimbledon hat diese Kombination aus Spielerin und Designerin für Aufsehen gesorgt, damals war Osaka mit einem weißen Kleid eingelaufen. “Es war sehr von Japan inspiriert”, erklärte Osaka im On-Court-Interview. “Ich war wirklich froh, dass Hana wieder mit mir arbeiten wollte. Ich war ja eine Zeitlang nicht hier. Es war schön, ein bisschen Show zu bieten.”
Rybakina mit strammem Programm
Osaka ist in Tokio an Position sieben gesetzt und trifft in Runde zwei auf die Tschechin Mia Pohankova.
Angeführt wird das Tableau von der Weltranglisten-Ersten Elena Rybakina. Die Kasachin legt vor den WTA Finals in Indian Wells noch ein strammes Programm hin. Letzte Woche hat Rybakina ja noch das Turnier in Ningbo für sich entscheiden können. Und zwar im Endspiel gegen Leylah Fernandez, gegen die sie auch im Viertelfinale von Tokio spielen könnte. Die Kanadierin muss davor allerdings Elise Mertens besiegen. Und Rybakina gegen Yulia Putintseva gewinnen.
Hier das Einzel-Tableau in Tokio
