Zverev und die gute Fitness: "War der zweitbeste Spieler"
Alexander Zverev hat sich in seiner Pressekonferenz nach dem Erreichen der Nummer eins der ATP-Weltrangliste sehr zufrieden und wie immer ehrlich gezeigt.
von SID/red
zuletzt bearbeitet:
30.10.2026, 08:36 Uhr

Nach dem Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste hat Alexander Zverev seine exzellente Fitness als ausschlaggebenden Punkt für das beste Jahr seiner Karriere unterstrichen. "Ich wäre ein Idiot, hier zu sitzen und zu sagen, ich wäre so gut wie Jannik Sinner gewesen. Das war ich nicht. Ich war der zweitbeste Spieler, weil Carlos Alcaraz verletzt war und nicht spielen konnte", sagte Zverev nach seinem Achtelfinalsieg beim ATP-Turnier in Wien. Aber: "Fitness ist ein großer Teil des Sports."
Er absolviere während seiner vierwöchigen Saisonvorbereitung im Dezember "ungefähr fünf bis sechs Stunden am Tag Fitnesstraining und spiele eine Stunde Tennis", berichtete der 29-Jährige, nachdem er durch ein 6:4, 7:5 gegen Tallon Griekspoor Platz eins im Ranking ab Montag klargemacht hatte. "Das Verhältnis ist also viel mehr beim Fitness, damit ich eben fit bleibe und keine Verletzungen habe. Damit ich im fünften Satz das Gefühl habe, ich bin genau so fit wie im ersten."
Zverev möchte den Davis Cup gewinnen
Seine Hauptkonkurrenten Sinner und Alcaraz, die im vergangenen Jahr alle vier Grand-Slam-Titel unter sich aufgeteilt hatten, waren in dieser Saison beide lange wegen Blessuren ausgefallen und machten so den Weg an die Spitze für den Hamburger frei. Er habe "gegen Jannik vier oder fünf Mal nacheinander verloren und wenn er fit war, war er der beste Tennisspieler der Welt, keine Frage", gab Zverev zu: "Aber ich finde, dass ich die beste Saison hatte."
Und diese Saison ist ja noch lange nicht zu Ende. Heute tritt Zverev bei den Erste Bank Open im Viertelfinale gegen den Briten Arthur Fery an, den er im Halbfinale von Wimbledon glatt besiegen konnte. Natürlich ist Zverev auch in Wien haushoher Favorit in dieser Partie. Danach geht es weiter nach Paris und zu den den ATP Finals in Turin. Und dann möchte Alexander Zverev noch erstmals den Davis Cup mit Deutschland gewinnen. Die Aussichten dafür stehen nicht schlecht: Denn Jan-Lennard Struff, die etatmäßige Nummer zwei der schwarz-rot-goldenen, konnte gestern in Basel erstmals Novak Djokovic besiegen. Zverev nahm diese Nachricht mit Freude auf. An einem Tag, an dem er ohnehin schon Großes geleistet hatte.
Hier das Einzel-Tableau in Wien
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