ATP: Khachanov trennt sich nach zehn Jahren von seinem Trainer

Karen Khachanov und Vedran Martic gehen getrennte Wege. Die Zusammenarbeit hatte bereits in der Jugend des Russen begonnen und war von zahlreichen Erfolgen geprägt.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 21.10.2026, 08:01 Uhr

Karen Khachanov trennt sich nach fast zehn Jahren von seinem Trainer
© Getty Images
Karen Khachanov trennt sich nach fast zehn Jahren von seinem Trainer

Nach praktisch einem Jahrzehnt ist Schluss: Karen Khachanov und sein langjähriger Trainer Vedran Martic haben ihre Zusammenarbeit beendet. Der 30-jährige Russe, aktuell die Nummer 25 der Weltrangliste, gab die Trennung über Instagram bekannt. „Vedran und ich haben gemeinsam beschlossen, unsere professionelle Zusammenarbeit nach insgesamt fast zehn Jahren zu beenden“, erklärte Khachanov. Für den siebenfachen ATP-Turniersieger endet damit eine Partnerschaft, die ihn über weite Strecken seiner Karriere begleitet hat.

Kaum Zeit für große Veränderungen

Die gemeinsame Geschichte reicht sogar bis in Khachanovs Jugend zurück. „Ich war gerade einmal 15 Jahre und sechs Monate alt, als ich nach Split kam, um mit ihm zu arbeiten“, erinnerte sich der ehemalige Weltranglistenachte. Gemeinsam schafften sie den Sprung in die Top Ten und feierten zahlreiche Turniersiege, darunter den Triumph beim Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy 2018. Dass die Trennung alles andere als im Streit erfolgt ist, machte Khachanov deutlich: „Vedran ist für mich viel mehr als nur ein Trainer. Er ist ein echter Freund und jemand, der mir unglaublich am Herzen liegt.“ Entsprechend emotional fiel auch der Abschied aus: „Du bist vielleicht nicht mehr mein Trainer, aber du wirst immer zur Familie gehören.“

Sportlich bleibt Khachanov allerdings kaum Zeit, die Veränderung zu verarbeiten. Nach seinem Achtelfinal-Aus gegen Alex de Minaur beim Masters in Shanghai steht ja bereits das ATP-250-Turnier in Almaty auf dem Programm. Den Auftakt konnte der Russe mit einem Zweisatz-Erfolg über den Japaner Rei Sakamoto bereits erfolgreich gestalten. Im weiteren Verlauf könnten unter anderem Tomas Machac, Lokalmatador Alexander Bublik oder Daniil Medvedev warten.

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Mittwoch
21.10.2026, 08:04 Uhr
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