ATP Masters Paris: Matteo Berrettini übersteht Dreisatzkrimi gegen Brandon Nakashima

Beim ATP-1000-Masters in Paris hat Matteo Berrettini die zweite Runde erreicht. Der Italiener siegte knapp in drei Sätzen gegen Brandon Nakashima mit 6:4, 3:6 und 7:6(8). Andrey Rublev und Holger Rune unterlagen in ihren Matches.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 03.11.2026, 17:17 Uhr

Matteo Berrettini erlebte in Paris einen erfolgreichen Nachmittag.
© Getty Images
Matteo Berrettini erlebte in Paris einen erfolgreichen Nachmittag.

Matteo Berrettini hat in seiner Erstrundenbegegnung gegen Brandon Nakashima gezeigt, warum der Italiener für sein Kämpferherz von den Fans geliebt wird. Gegen den US-Amerikaner lieferte sich der 30-Jährige einen über zweistündigen Dreisatzkrimi, den Berrettini im finalen Tiebreak für sich entscheiden konnte. In der zweiten Runde trifft der ehemalige Top-Ten-Spieler auf Ugo Humbert, der gegen Botic van de Zandschulp siegte.

Den Eckpfeiler für den knappen Triumph legte Matteo Berrettini mit dem Gewinn des ersten Satzes. Nakashima eröffnete das Match mit einem Aufschlagverlust, den sein Kontrahent als Polster für die Satzführung nutzte. Der sonst stark aufspielende Brandon Nakashima sicherte sich mit einem Break zum 5:3 im zweiten Satz dann den verdienten Ausgleich und leitete das Match damit auf den später folgenden Höhepunkt zu.

Denn die beiden erwähnten Aufschlagspiele sollten die einzigen Breaks dieser Begegnung bleiben. Beide Kontrahenten servierten sich problemlos in den Tiebreak des dritten Satzes. Dieser entwickelte dann die Dramatik, die das Match verdiente. Den ersten Matchball konnte Matteo Berrettini erfolgreich abwehren, die folgende erste eigene Chance jedoch nicht nutzen. Nakashima hatte kurz darauf die zweite Möglichkeit zum Sieg, doch erneut konnte Berrettini mit seinem Serve den Matchverlust verhindern. Der nächste Matchball ging dann an den Sieger der Partie, der mit diesem Punkt das Match auch beenden konnte.

Rublev und Rune fliegen, Rinderknech profitiert von Aufgabe

Einen ähnlich aufreibendes Match spielte auch Andrey Rublev am Dienstagmittag. Der Russe unterlag jedoch nach knapp drei Stunden gegen Tomas Martin Etcheverry mit 4:6, 7:6(4) und 6:7(3). Etcheverry misst sich in Runde zwei mit Alex de Minaur, der als an Position acht gesetzter Spieler erst in der zweiten Runde ins Turnier eingreift. Arthur Rinderknech profitierte gegen Francisco Cerundolo nach zwei intensiven Sätzen von der Aufgabe des Argentiniers zu Beginn des dritten Satzes.

Für Holger Rune läuft es nach seinem Comeback immer noch nicht rund. Beim Masters in Paris unterlag der Däne am Nachmittag Tommy Paul glatt in zwei Sätzen. Der US-Amerikaner geht an Position zwölf der Setzliste in das letztes Masters-Event des Jahres und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit 7:5 und 6:4 siegte Paul nach 80 Minuten Spielzeit. Der 14. der ATP-Weltrangliste trifft nun auf Daniel Merida Aguilar aus Spanien.

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Dienstag
03.11.2026, 17:16 Uhr
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