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Bigic-Solo bei HTT Erste Bank Open Generalprobe

Serbiens Youngster Uros Bigic hat drei Tage vor Beginn der HTT Erste Bank Open seine momentane Topfo...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 14.10.2026, 20:18 Uhr

Serbiens Youngster Uros Bigic hat drei Tage vor Beginn der HTT Erste Bank Open seine momentane Topform unter Beweis gestellt, und die 35. Auflage des Oktober HTT 500 Turniers im UTC La Ville in ganz souveräner Manier gewonnen. Der 17jährige HTT Wimbledonfinalist deklassierte am Dienstag Abend im Endspiel des 144. HTT Saisonturniers den gleichaltrigen Ferdinand Gulla in kurzweiligen 41 Minuten Spielzeit mit 6:0, 6:1, und feierte nach einer geradezu unfassbaren Vorstellung seinen ersten Saisonerfolg und den insgesamt fünften HTT Turniersieg seiner Karriere. Ein Bericht von C.L

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Bigic erdrückt Gulla vom ersten Ballwechsel an

Wow, wow, und noch einmal wow! Das war eine Machtdemonstration, selten gesehen, bewundernd anzuschauen, und für den unterlegenen Gegner ein Stück tragiscches Kapitel seiner noch jungen HTT Karriere. Es war für alle Beteiligten wohl schwer greifbar, was da am gestrigen Abend des 13. Oktober 2026 am Centercourt des UTC La Ville abgegangen ist. Nur eine Woche nach der höchst beeindruckenden Final-Darbietung von Frankreichs HTT Superstar Nicolas Fares, der mit seiner phantastischen Defensiv-Kunst den 2fachen HTT US Open Sieger Rene Gräflinger im Endspiel des September Masters Series 1000 Turniers entzauberte, legte Serbiens Jungstar Uros Bigic mit der nächsten HTT Final-Gala nach, diesmal allerdings in der offensiven Variante. Vom ersten Ballwechsel an, dominierte der ehemalige Ranglisten-Zweite von WAT Landstraße das Endspiel des 760. HTT Hallenturniers der Geschichte und den dazugehörigen und völlig chancenlosen Gegner. Ferdinand Gulla, der sich am Vortag eine leichte Zerrung zugezogen hatte, und sich im Halbfinale über den jungen Israeli Yonatan Groysman in drei Sätzen quälte, hatte im finalen Duell mit Uros Bigic diesmal nicht die Zeit, dezent und seine Blessur kontrollierend, zu starten. Bigic ließ der Nr. 13 der HTT Computer-Rangliste keine Sekunde Zeit um zu atmen, zu schauen, zu überlegen. Nein, der 17jährige raste wie ein D-Zug, rasant und unaufhaltsam seinem Ziel entgegen.

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56:25 – die Bigic-Dominanz in Zahlen

Verdeutlicht wird die erdrückende und gleichzeitig höchst imposante Überlegenheit des Siegers beim Blick auf die Match-Statistik, die sagenhafte 34 Bigic-Winner bei nur 12 unforced errors auswies. Mit einer herausragenden Return-Leistung drückte Bigic zudem die Service-Quoten Gullas in den Keller, während er bei eigenem Aufschlag höchst effizient mit vier Assen und großartigen 81 Prozent an gewonnenen Punkten nach dem ersten Aufschlag glänzte. Der erste Satz als erster Akt des Gulla-Debakels dauerte gerade einmal eine schlappe Viertelstunde, ‘Zwischenzeitlich dominierte Bigic das Centercourt-Geschehen mit 12 erzielten Punkten in Serie und zwei zu Null gewonnenen Games zum 4:0 und 5:0, während Gulla über den gesamten ersten Durchgang ein mageres Dasein mit gerade einmal fünf Punkten fristete. Ja, es wurde aus Sicht Gullas im zweiten Satz besser, allerdings nur peripher. Immerhin hielt sich der 17jährige vom ASVÖ SC Wien 26 Minuten im Filzkugel-Hagel, und damit 11 Minütchen länger als in Satz Nr. 1, Dazu zeigten die Match-Facts 20 Punkte auf der Habenseite, ein geschafftes Break und damit auch das Ehren-Game, das ihm zum 1:2 gelang und so das totale Debakel verhinderte. Und so blöd das angesichts des glasklaren Ergebnisses auch klingen mag, aber der sich ebenfalls stark am Return präsentierende Gulla kam dann mit einem verdient eroberten Break zum erwähnten ersten Game-Gewinn. Das 1:2 war aber auch schon das Maximum, das an diesem denkwürdigen Abend für den Underdog möglich war. Bigic zog unbeeindruckt seine Kreise, und hatte 16 Minuten später nach verwandeltem Matchball, erstmals Mühe “top” zu performen. Nämlich beim abschließenden Sieger-Interview im UTC La Ville.

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Die Stimmen zum Finale des 760. HTT Hallenturniers der Geschichte

“Ich weiß auch nicht was ich sagen soll. Es war eine stabile Leistung”, musste der Sieger ungläubig lachen. “Vorallem im ersten Satz war es sehr stark, im zweiten Durchgang habe ich es ein wenig schleifen lassen, vorallem bei dem einen Aufschlag-Game. Ansonsten war alles gut. Insgesamt in ich bei diesem Turnier nicht viel am Platz gestanden, aber natürlich war es ein gutes Turnier aus meiner Sicht”, verabschiedete sich Bigic beinahe bescheiden mit seinem riesigen Pokal in Händen. “Ein bißchen gezeichnet von der rasanten Final-Performance seines Gegners, stellte sich dann auch der unterlegene Ferdinand Gulla den HTT Medien. “Grundsätzlich bin ich mit dem ganzen Turnier zufrieden. Ich habe mich eigentlich in jedes der ersten drei Matches gut reingekämpft. Im Halbfinale und heute im Finale hat mich mein Oberschenkel ein wenig limitiert. Und sowas geht natürlich gegen einen Topspieler wie den Uros gar nicht. Da muss ich schon topfit sein, um in so einem Match mitspielen zu können. Am Ende hat aus meiner Sicht aber der beste und konstanteste Spieler das Turnier gewonnen”, so Gulla, der sich mit dem Finaleinzug beim Oktober HTT 500 Turnier im HTT Computer-Ranking auf Platz 12 vorschob, und sich damit über sein HTT Karriere-High-Ranking freuen darf. Uros Bigic wiederum hat sich mit dem fünften HTT Karriere-Titel im HTT Live Ranking “Race to La Ville” mit 2600 Punkten auf Rang 8 vorgekämpft und damit wieder erstklassige Chancen, sich für die HTT Finals Ende November im UTC La Ville zu qualifizieren.

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von Claus Lippert

Mittwoch
14.10.2026, 19:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.10.2026, 20:18 Uhr