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Erste Bank Open: Für Alexander Zverev sind die 500er- die neuen Masters-Turniere

Alexander Zverev hat sich nach einem hart erkämpften Auftaktsieg gegen Martin Landaluce bei den Erste Bank Open 2026 in Wien beeindruckt von der Stärke des Teilnehmerfeldes gezeigt.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 28.10.2026, 09:20 Uhr

Alexander Zverev hat gegen Martin Landaluce hart zu kämpfen gehabt
© GEPA Pictures
Alexander Zverev hat gegen Martin Landaluce hart zu kämpfen gehabt

Drei Stunden und fünf Minuten hatte Alexander Zverev zum Auftakt der Erste Bank Open 2026 mit  dem 20-jährigen Spanier Martin Landaluce zu kämpfen, es hätte gut und gerne auch das einzige Match in Wien (im Einzel) bleiben können, schließlich hatte Landaluce vier Chancen auf die Sensation. Andererseits hätte sich Zverev ja das spannende Tiebreak ersparen können - schließlich standen ihm beim Stand von 6:5 schon mal zwei Matchbälle zur Verfügung.

Aber wie auch immer: Der Siegeswille von Zverev in dieser so erfolgreichen, aber dadurch auch natürlich zehrenden Saison ist nachgerade unglaublich. Dass ihn Landaluce so fordern würde, hat Zverev indes überrascht. Er habe die letzten Tage gut trainiert, erzählte der baldige Weltranglisten-Erste in der späten Pressekonferenz am Dienstag. Und sich gedacht, irgendwie würde er das gegen einen Spieler in der 60er-Region der ATP-Charts schon schaffen.

Zverev adelt das Teilnehmerfeld in Wien

Nun war die Partie zwischen Zverev und Landaluce zwar die mit Abstand spannendste, insgesamt prominenter besetzt kamen allerdings die beiden Matches davor daher. Was auch Alexander Zverev anerkannte. „Andrey Rublev gegen Tommy Paul, Carlos Alcaraz gegen Karen Khachanov, das hatten wir früher bei den Masters-Turnieren“, so Zverev. Jetzt gäbe es dort diese Partien, wenn überhaupt, erst in der zweiten Woche. Für ihn seien die 500er- eigentlich die neuen Masters-Events.

Was für die Veranstaltung in der Wiener Stadthalle und zu einem großen Teil auch für das parallel stattfindende Turnier in Basel auch stimmt. Oder auch für jene Woche, in der zeitgleich in Barcelona und München gespielt wird. Das ATP-Tour-500-Turnier in Dallas im Februar dagegen hatte bei weitem nicht dieselbe Gala-Besetzung aufzubieten wie jenes in Wien. Was auch für das eigentlich Highlight des südamerikanischen Sandplatz-Swings in Rio de Janeiro gilt.

Das war aber nicht das Thema am Dienstagabend. Sondern vielmehr, dass Alexander Zverev nur noch einen Matchsieg benötigt, um schon nach der Woche in Wien die neue Nummer eins der Welt zu werden. Ob es da gegen Tallon Griekspoor oder Brandon Nakashima geht, war ihm ziemlich pari.

Hier das Einzel-Tableau in Wien 

von Jens Huiber

Mittwoch
28.10.2026, 09:39 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.10.2026, 09:20 Uhr