Kürzere Matches? Zverev gegen Änderungen bei Grand Slams
Alexander Zverev hat sich nachdrücklich gegen eine mögliche Verkürzung der Grand-Slam-Matches ausgesprochen - und wähnt den Großteil der Tennisszene auf seiner Seite.
von SID / tennisnet
zuletzt bearbeitet:
02.10.2026, 09:37 Uhr

"Es ist Geschichte", sagte Zverev am Rande des ATP-Turniers in Peking zum Modus Best-of-Five, der in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York immer wieder für Marathon-Matches sorgt.
Zuletzt hatte Andrew Abdo, der Geschäftsführer des Veranstalters der Australian Open, öffentlich darüber nachgedacht, ob man nicht zumindest in den ersten Slam-Runden auch ein Format mit zwei Gewinnsätzen anwenden könnte. Anschließend teilte das Turnier aber mit, dass im kommenden Jahr nichts verändert werde.
Für Zverev die richtige Entscheidung. "Es ist das Schwierigste, was man in unserem Sport gewinnen kann, weil wir 'Best-of-five' spielen", sagte der French-Open- und US-Open-Sieger: "Körperlich ist es eine der extremsten Herausforderungen, die man durchstehen kann."
Er kenne zudem keinen einzigen Spieler, der für eine Verkürzung wäre, fügte der 29-Jährige an. "Vielleicht möchte Novak (Djokovic) Best-of-three spielen, weil er natürlich mittlerweile etwas älter wird", scherzte Zverev: "Aber ich glaube, wenn man ihn das vor zehn oder fünfzehn Jahren gefragt hätte, hätte er mit Sicherheit nein gesagt."
Auch Carlos Alcaraz hatte sich dieser Tage klar gegen eine Kürzung der Grand-Slam-Matches geäußert.
