WTA Finals 2026: Rybakina und Sabalenka im Favoritenduell
Die WTA Finals feiern morgen Abend (MEZ) in Indian Wells ihre Premiere. Titelverteidigerin Elena Rybakina und Aryna Sabalenka sind der Statistik nach die Favoritinnen, doch auch die Konkurrenz hat einiges vorzuweisen.
von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet:
07.11.2026, 19:21 Uhr

Wie gewohnt teffen sich die besten acht Spielerinnen der Saison zum großen Jahresabschluss - diesmal im warmen kalifornischen Indian Wells. Als eine der Favoritinnen - wenn es ihr Körper zulässt - geht Elena Rybakina ins Rennen. Die Kasachin führt die Tour mit 54 Matchsiegen, vier Turniertiteln und zehn Erfolgen gegen Top-Ten-Spielerinnen an. Dazu kommen beeindruckende 438 Asse. Ihre größte Konkurrentin dürfte Aryna Sabalenka sein, die heuer bereits 42 Partien ohne Satzverlust gewonnen hat. Im direkten Vergleich der beiden steht es in dieser Saison 2:2.
Mit Coco Gauff und Jessica Pegula sind auch zwei US-Amerikanerinnen vertreten, die bereits zum fünften Mal hintereinander beim Saisonabschluss dabei sind. Während Gauff 2024 den Titel holte, überzeugte Pegula heuer vor allem mit ihrer Hartnäckigkeit: 19 gewonnene Dreisatzmatches sind der Bestwert unter den acht Teilnehmerinnen. Sabalenka wiederum wartet noch auf ihren ersten Triumph bei den WTA Finals, nachdem sie 2022 und 2025 jeweils im Endspiel gescheitert war.
Rybakina, Svitolina und Gauff mit besonderer Chance
Ein besonderes Comeback feiert Elina Svitolina, die erstmals seit 2019 wieder beim Saisonfinale aufschlägt. Die Ukrainerin gewann das Turnier 2018 und weist mit zehn Siegen bei nur drei Niederlagen bei ihren bisherigen Finals-Einsätzen die beste bisherige Bilanz aller diesjährigen Teilnehmerinnen auf. Für frischen Wind sorgt hingegen Mirra Andreeva: Die erst 19-Jährige hat bereits 50 Matches gewonnen und ist damit die jüngste Spielerin seit Caroline Wozniacki 2009, der diese Marke innerhalb einer Saison gelang.
Komplettiert wird das Feld von den beiden Tschechinnen Karolina Muchova und Linda Noskova. Während Muchova unter anderem das Wimbledon-Finale erreichte, holte Noskova dort sogar den Titel. Für beide ist es die erste Teilnahme am Saisonfinale. Die 55. Ausgabe der WTA Finals findet erstmals in Indian Wells und damit wieder unter freiem Himmel statt. Für Rybakina, Gauff und Svitolina bietet sich dadurch eine besondere Gelegenheit: Sie könnten nach Serena Williams und Kim Clijsters zu den wenigen Spielerinnen gehören, die das Saisonfinale sowohl in der Halle als auch im Freien gewinnen konnten.
