ATP: Jack Draper bittet Fans weiter um Geduld
Jack Draper kämpft weiter mit einer hartnäckigen Verletzung am linken Arm. Der Brite erklärt, warum eine schnelle Rückkehr auf die ATP-Tour derzeit nicht möglich ist – und weshalb Andy Murray dabei eine wichtige Rolle spielt.
von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet:
04.08.2026, 11:39 Uhr

Jack Draper muss seine Rückkehr auf die ATP-Tour weiter verschieben. Der Brite sagte ja zuletzt für das ATP-500-Turnier in Washington, sowie für das aktuell laufende Masters-Event in Montreal wegen anhaltender Beschwerden im linken Arm ab. In den vergangenen acht Monaten bestritt der ehemalige Weltranglisten-Vierte lediglich fünf Turniere und verpasste die ersten drei Grand Slams des Jahres. Mittlerweile ist Draper auf Position 147 der ATP-Rangliste zurückgefallen und müsste aktuell sogar durch die Qualifikation der US Open.
Der 24-Jährige macht gegenüber Sky Sport deutlich, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Verletzung handelt. „Es ist wichtig, dass die Leute verstehen, dass meine Verletzung sehr komplex ist“, erklärte Draper. Eine längere Pause allein reiche nicht aus, um wieder vollständig fit zu werden. Stattdessen müsse die Belastung Schritt für Schritt aufgebaut werden. Unterstützung erhält der Brite dabei unter anderem von Andy Murray, dessen Erfahrung mit langwierigen Verletzungen für ihn enorm wertvoll sei.
Intensive Arbeit wird sich auszahlen
Trotz der schwierigen Monate bleibt Draper optimistisch. Körperlich fühle er sich inzwischen besser als noch vor einem Jahr und sei überzeugt, die schwierigste Phase bald hinter sich zu lassen. Das erfordere allerdings Geduld. „Ich habe hoffentlich noch eine lange Karriere vor mir“, betonte der Brite. Deshalb habe er sich auch mehrfach erst kurz vor Turnierbeginn gegen einen Start entschieden. Lieber verzichte er jetzt auf einzelne Events, als später einen noch höheren Preis dafür zu bezahlen.
Für Draper ist die aktuelle Situation eine Geduldsprobe. Er sei jedoch überzeugt, dass sich die intensive Arbeit irgendwann auszahlen werde. „Wenn ich diesen Sturm hinter mir gelassen habe, kann ich wieder nach vorne schauen und hoffentlich meine Ziele erreichen – oder sie sogar übertreffen“, sagte der Brite.
