ATP Masters Madrid: Die Zeichen stehen bei Djokovic auf Start

Novak Djokovic könnte beim 1000er in Madrid sein erst drittes Turnier der Saison bestreiten.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 16.04.2026, 00:38 Uhr

Novak Djokovic mit der Siegertrophäe in Madrid 2019
© Getty Images
Novak Djokovic mit der Siegertrophäe in Madrid 2019

Novak Djokovic spielt selbstredend nur noch jene Turniere, die ihm a) Spaß machen, oder von denen er b) ausgehen kann, dass ein Antreten seinem Ziel, noch einmal ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen, förderlich ist. Der Start in Indian Wells mit der Achtelfinal-Niederlage gegen Jack Draper fällt eher in Kategorie a). Wenn Djokovic kommende Woche in Madrid aufschlagen sollte - und es deutet viel darauf hin - dann dient das wohl eher dem Schärfen der Sinne für Roland-Garros. 

Djokovic und die Caja Magica, das ist grundsätzlich ja eine vielversprechende Verbindung. Drei Mal hat der serbische Großmeister in Madrid triumphiert, zuletzt allerdings auch schon im Jahr 2019, als Djokovic das Endspiel gegen Stefanos Tsitsipas humorlos mit 6:3 und 6.4 gewann. Das eigentliche Meisterstück war ihm im Halbfinale gegen Dominic Thiem gelungen. 

Sinner bislang in Madrid noch ohne Erfolg 

Trotz seiner historischen Erfolge wird Novak Djokovic aber nicht als Favorit in das vierte ATP-Masters-1000-Turnier des Jahres starten. Diese Ehre - oder Bürde - gebührt Jannik Sinner, der die letzten vier Events dieser Kategorie für sich entscheiden konnte: Paris Indoors, Indian Wells, Miami und Monte-Carlo. Sinners Bilanz in der spanischen Hauptstadt ist auch noch ausbaufähig, zuletzt war der Südtiroler 2024 im Einsatz, konnte dort aber zum Viertelfinale gegen Félix Auger-Aliassime nicht antreten. 

Also vielleicht doch wieder Carlos Alcaraz? Der Lokalmatador hat 2022 und 2023 den Titel geholt, im vergangenen Jahr musste Carlitos wegen einer Verletzung schweren Herzens passen. Und jetzt sieht es ganz ähnlich aus: Am gestrigen Mittwoch meldete sich Alcaraz in Barcelona mit Schmerzen im Handgelenk ab.

Nicht zu vergessen ist allerdings auch Alexander Zverev, dem die Höhenlage in Madrid gut zu passen scheint (und der in der aktuellen Woche ja schon halbalpin in München spielt). Zverev hat wie Alcaraz schon zweimal die Siegertrophäe im Zauberwürfel hochgestemmt.
 

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