Alexander Peya und Bruno Soares – „Es zahlt sich aus, wenn man zusammenbleibt“
Die Doppel-Asse Alexander Peya und Bruno Soares sind bereit für das erhoffte nächste Hoch auf der ATP-Tour.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
04.09.2015, 19:37 Uhr

Seit nunmehr bereits über drei Jahren bilden Alexander Peya und Bruno Soares ein Team auf der ATP-Tour und haben sich schnell in der absoluten Weltspitze etabliert. Und das nicht aus Zufall: „Sie sind das beste Return-Team“, lobtEric Butorac. „Ihre Spielweisen passen richtig gut zusammen“, befindetRaven Klaasen. „Sie kennen sich jetzt sehr gut und wissen, wie der andere so spielt“, weißEdouard Roger-Vasselin. „Sie haben keine wirklichen Schwächen, sie machen alles gut“, denktDaniel Nestor. Ihre Spielerkollegen sind sich darüber im Klaren: All diese Vorzüge sind der Grund, warum der Österreicher und der Brasilianer auch um die ganz großen Titel jederzeit mitspielen könne – und für jede Paarung eine schwer zu überwindende Hürde darstellen. Dem Erfolgsgeheimnis des Wieners und des Südamerikaners ging die ATP-Videoreihe „ATP World Tour Uncovered“ in dieser neuen Ausgabe auf den Grund.
Freilich, die beiden waren bereits besser klassiert und gemeinsame Dritte in der Weltrangliste. Derzeit findet sich Peya nicht unter den Top 20 in der Welt, Soares gerade noch drinnen. Als Achte im „Race to London“ liegen sie noch auf Kurs Richtung ATP World Tour Finals, dochdie Auftaktniederlage bei den US Open vom Donnerstagwird sich natürlich nicht positiv auf ihre Position auswirken. Wer deshalb nun befürchtet, dass Peya/Soares, wenn sich die Erfolge nicht bald wieder jenen von 2013 und 2014 weiter nähern, getrennte Wege gehen könnten, der dürfte allerdings irren. Die beiden wissen, was sie aneinander haben: „Ich glaube, es zahlt sich am Ende aus, wenn man zusammenbleibt. Man kann nicht jederzeit an der Spitze sein, es wird immer Höhen und Tiefen geben“, sagt Peya nicht umsonst im Video.(Text: MaWa)
