Ein Doppel gegen Redfoo und Martina Navratilovas Revolution
Außerdem: Warum Tennis eine der wenigen Sportarten für jedermann ist!
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
02.08.2015, 12:00 Uhr

Wenn der Doppelgegner plötzlich Redfoo heißt...
AlsMartina Navratilovafür den Einzug des Betreuerteams sorgte
Die meisten Top-Profis haben heutzutage nicht nur einen Trainer. Wo kämen wir denn auch hin? Die meisten haben einen Trainer, einen Co-Trainer, einen Ernährungsberater, einen Physio-Coach, einen Psycho-Coach und diverse Manager sowie wichtige Menschen mit Sonnenbrille auf dem Kopf und Handy am Ohr im Schlepptau. Wo das noch hinführt? Schwierig zu sagen. Wo es herkommt? Schon etwas einfacher. WarIvan Lendlbei den Herren der Vorreiter eines strengen Fitness- und Ernährungsregimes, hieß sein weibliches Pendant Martina Navratilova. Steve Tignor von „TENNIS.com“ mit einem schönen Stück über den Einzug der „Tennis-Entourage“ im Jahr 1982.
Der Körper eines Tennisspielers
„Bist du Radprofi, zählt jedes Gramm und es kommt auf das Verhältnis zwischen Kraft und Gewicht an. Wenn du nicht groß genug bist, kannst du kein Ruderer werden. Und bist du nicht leicht genug, kannst du keine Ballerina sein. Und diese Liste geht weiter. Die fantastische Nachricht: Als Tennisspieler kannst du sein, wie du willst!“, schrieb die britische TennisspielerinNaomi Cavadayvor einigen Tagen in einem offenen Brief auf ihrer Website. Hierin prangert sie vor allem an, dass seitens der Öffentlichkeit insbesondere der Körperbau vieler weiblicher Tennisprofis kritisch hinterfragt werde. Ihre Message: Betrachtet man die Größe einerVenus Williams, die breiten Schultern vonMaria Sharapovaoder die schmale Silhouette vonAgnieszka Radwanska, erkennt man, dass man im Tennis jede Größe oder Form oder Gestalt besitzen kann, solange man das passende Spiel dazu hat. Insbesondere jungen Spielerinnen und ihren Betreuern will Cavaday einige Erfahrungen mit auf den Weg geben und rät: „Wie auch immer du gebaut bist, hab’ Spaß daran herauszufinden, worin du gut bist, und daran zu arbeiten, woran es hapert. Und dann geh’ auf den Platz und spiel’ DEIN Spiel.“
Hier geht’s zum offenen Brief von Naomi Cavaday.
(Text: fg)
