Carlos Alcaraz hadert nach Aus in Shanghai: "Wirklich schlechtes Level"
Die Leistung bei seiner Drittrundenniederlage in Shanghai hat Carlos Alcaraz überhaupt nicht gefallen.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
12.10.2026, 20:25 Uhr

Für Carlos Alcaraz ist das ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai unerwartet früh zu Ende gegangen. Der Spanier musste sich dem Belgier Zizou Bergs am Montag in der dritten Runde in zwei Sätzen geschlagen geben. “Ich habe nicht gut gespielt. Ich würde sagen, mein Level war wirklich schlecht, während er ein richtig gutes Spiel gemacht hat”, sagte Alcaraz nach der Partie.
“Ich habe mich bei meinen Schlägen nicht wohlgefühlt. Deshalb bin ich von dem heutigen Match wirklich enttäuscht, weil ich keine Lösung gefunden habe. Ich würde sagen, ich habe einfach viele ungezwungene Fehler gemacht”, führte Alcaraz aus. Vor allem in den entscheidenden Momenten habe er nicht sein bestes Tennis gespielt
“Es ist natürlich wirklich schwer, das Positive aus dem heutigen Tag mitzunehmen. Im Moment ist mir das noch nicht gelungen”, konstatierte Alcaraz. “Im Moment kommen mir nämlich nur negative Gedanken in den Sinn und keine positiven.” Insgesamt sei er mit den ersten Turnieren nach seiner langwierigen Handgelenksverletzung dennoch zufrieden.
Alcaraz' Niederlage macht Zverev zur Nummer eins am Jahresende
Alcaraz war nach über viermonatiger Verletzungspause erst bei den US Open in New York auf die Tour zurückgekehrt und erreichte dort auf Anhieb das Viertelfinale. Schon bei seinem zweiten Turnier in Tokio trug sich der siebenfache Grand-Slam-Champion dann wieder in die Siegerliste ein.
Durch Alcaraz' Niederlage in Shanghai steht nun auch rechnerisch fest, dass Alexander Zverev das Jahr als Weltranglistenerster beenden wird. Für den Spanier dürfte das nur eine untergeordnete Rolle spielen. "Ich muss versuchen, beim nächsten Turnier besser zu spielen.” Seinen nächsten Auftritt auf der ATP-Tour wird Alcaraz in Paris (2. bis 8. November) absolvieren, zuvor steht vom 21. bis 24. Oktober noch der Six Kings Slam in Saudi-Arabien auf dem Programm.
